Menschenrechte

Einsatz für die Freiheit heißt Einsatz für die Menschenrechte

Nachricht16.01.2018
Plakat der Stiftung für die Freiheit im Rahmen des Badawi-Awards 2017. #FreeRaif #FreeThemAll | Friedrich-Naumann-Stiftung

Die Freiheits- und Menschenrechte bilden das Fundament und die Grundvoraussetzung für eine liberale Welt. Vor diesem Hintergrund setzt sich die Stiftung für die Freiheit seit vielen Jahren weltweit für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Menschenrechte ein.

Schwerpunkte der liberalen Menschenrechtsarbeit sind dabei unter anderem der Bereich der Presse- und Meinungsfreiheit (insbesondere durch unser internationales Journalisten- und Mediendialogprogramm), die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* Personen (LSBTI), das Recht auf Information und auch die Religionsfreiheit. Im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Menschenrechte steht ferner das Thema „Wirtschaft und Menschenrechte“ besonders im Fokus unserer Arbeit.

In Deutschland konzentriert sich die Menschenrechtsarbeit der Stiftung vor allem auf bürgerrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Schutz der Privatsphäre, dem Recht auf Information und den Persönlichkeitsrechten im Zeitalter der Digitalisierung.

Veranstaltungen

Über das Jahr verteilt organisieren wir im Rahmen unserer Menschenrechtsarbeit diverse Veranstaltungen im In- und Ausland, um zu informieren, diskutieren und in unserer Rolle als think tank neue Ideen und Lösungen zu entwickeln.

Unsere Highlights 2018:

Raif-Badawi-Award
Jedes Jahr im Oktober verleiht die Stiftung den Raif-Badawi-Preis für mutige Journalisten, um an das Schicksal des zu zehn Jahren Haft und tausend Peitschenhieben verurteilten saudischen Bloggers zu erinnern. Wir präsentieren die jährlichen Preisträger in einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin bevor sie den Preis auf der Frankfurter Buchmesse verliehen bekommen. 

Rechte von LSBTI - Veranstaltung zur Pride Berlin 2017
Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität ist eines wichtigsten Menschenrechtsthemen - in Deutschland und der Welt. Wir nehmen das Thema vor allem im Rahmen der Pride-Veranstaltungen im Sommer besonders in den Fokus.

Freiheit verpflichtet! Weltweit!
Wir widmen uns in deutschlandweiten Veranstaltungen der aktuellen Diskussion um das Thema "Wirtschaft und Menschenrechte". Wie Realisieren wir die menschenrechtliche Verantwortung von Unternehmen innovativ, effektiv und unter Einbindung aller Beteiligten?

Publikationen

Ein besonders wichtiger Teil unserer Menschenrechtsarbeit ist die fachliche Analyse, die wir in Zusammenarbeit mit unseren nationalen und internationalen Kooperationspartnern und Experten in regelmäßigen Abständen erstellen und veröffentlichen.

Fokus Menschenrechte
Die monatliche Menschenrechtsanalyse der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Publikationen zum Thema

Internationale Menschenrechtsarbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Weltweit aktiv für Menschenrechte: Broschüre des Bereichs Internationale Politik Seit mehr als 50 Jahren sind die Förderung und die Durchsetzung der Menschenrechte elementarer Bestandteil der Auslandsarbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Diese internationalen Aktivitäten der Stiftung werden in der Broschüre "Wandel verstehen, Rechte schützen, Zukunft gestalten" erstmals zusammenfassend dargestellt. Es werden Personen und Organisationen aus allen unseren Projektregionen (Lateinamerika, Sub-Sahara Afrika, Mittelmeerländer, Süd- und Südostasien sowie Europa) vorgestellt, die sich – unter teils sehr schwierigen und oft gefährlichen Bedingungen – für die Menschenrechte einsetzen. Wir sind der Überzeugung, dass diese mutigen Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger Unterstützung verdienen und arbeiten deshalb, oft seit vielen Jahren, eng und partnerschaftlich mit ihnen zusammen. Mehr

Publikationen zum Thema

Can Shaming Promote Human Rights?

This review and discussion paper by Katrin Kinzelbach and Julian Lehmann of the Global Public Policy Institute (Berlin) presents contemporary academic findings on human rights shaming, relates them to experiences in liberal political foundations and formulates open questions as well as courses of action regarding human rights shaming. The paper proposes a “principled pragmatism” informed by research. Such an approach needs strategic, coordinated action. Effective shaming requires clear strategizing about the vulnerability and potential counter-discourses of the targeted state, as well as the alliances that need to be built. It also necessitates closely coordinating with local actors and, where possible, synchronizing the actions of international actors more so than what seems to be the case today. Mehr

Für Medienanfragen kontaktieren Sie unseren Menschenrechts-Experten:: 

Maximilian Spohr
Tel.: +49 331 7019-220