Asien
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) fördert Demokratie, Menschenrechte, und Marktwirtschaft. In Asien haben wir Büros in Bangkok, Jakarta, Manila, Seoul, Taipei und Neu-Delhi. Zudem arbeiten wir in Malaysia. Als politische Stiftung kooperieren wir mit lokalen sowie internationalen Partnerorganisationen. Wir organisieren Workshops, bieten Plattformen für Dialoge und fördern Publikationen. Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu unserer Arbeit haben, kontaktieren Sie uns bitte. Hier können Sie auch unser Team kennenlernen.
Aktuelles
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Geopolitische Dynamik beflügelt Handelsabkommen EU-Indien
Für Indien ist die Europäische Union ein zentraler Partner. Speziell bei Handel, Investitionen, moderner Technologie und dem Ausbau erneuerbarer Energien setzt Indien auf Europa. Der aktuelle Umbruch in der globalen Ordnung bietet die Chance, zumindest ein begrenztes Handelsabkommen abzuschließen, das die Wertschöpfungsketten beider Seiten verbindet, die Vernetzung der Volkswirtschaften fördert und so letztlich ein nachhaltiges Wachstum fördert.
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Indien sieht Europa als strategischen Schlüsselpartner
Aus indischer Sicht ist die EU nicht nur der wichtigste Wertepartner unter den großen Mächten, sondern auch ein strategisches Gegengewicht zu den USA in einer zunehmend fragmentierten Weltordnung.
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Geteilt fallen wir: Die Reaktion der ASEAN auf Trumps illiberale Handelsagenda
Als Präsident Trumps Handelspolitik des „Liberation Day“ Südostasien mit Zöllen zwischen 32 % und 49 % traf, brach die wirtschaftliche Grundlage der Region nicht nur ein, sie zerfiel regelrecht. Während die Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) zunächst ein seltenes Bild von Trotz und Solidarität vermittelte, hielt diese Einheit nur wenige Wochen an, bevor die beiden am stärksten exportabhängigen Mitglieder des Blocks, Vietnam und Kambodscha, als Erste aus der Reihe tanzten, um bilaterale Abkommen mit Washington anzustreben.
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Schließung des FNF-Büros in Vietnam
Nun, da unsere Arbeit zu Ende geht, blicken wir mit Stolz und Dankbarkeit auf alles zurück, was wir gemeinsam angestoßen haben, von wirkungsvollen Projekten und bedeutungsvollen Partnerschaften bis hin zu dauerhaften Freundschaften.
Wir sind zuversichtlich, dass die gesetzten Impulse für Freiheit und Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren wirken werden.
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Indiens Blick auf Deutschland und Europa
Zum Merz-Besuch in Indien zeigt eine Studie der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit: Die indischen Eliten haben große Erwartungen an Europa aber wenig Illusionen.
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Tech Radar Episode 2
Quantentechnologien werden seit Jahren als die Schlüsseltechnologie der Zukunft gehandelt. Europa hat hier eine starke wissenschaftliche Basis.
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EU-Freihandel modernisiert Vietnam
Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Vietnam (EU-Vietnam Free Trade Agreement, EVFTA), das am 1. August 2020 in Kraft trat, ist weit mehr als ein klassisches Handelsabkommen zur Abschaffung von Zöllen. Als Abkommen der „neuen Generation“ schuf es einen anspruchsvollen und umfassenden Kooperationsrahmen, der neben dem Waren- und Dienstleistungshandel auch Investitionsschutz, geistige Eigentumsrechte sowie wegweisende Verpflichtungen zu nachhaltiger Entwicklung und Arbeitsstandards umfasst. Fünf Jahre nach seinem Inkrafttreten hat sich das EVFTA als ein zentraler Transformationsmotor für Vietnams Wirtschaft erwiesen: Es treibt Rekordhandelsvolumina an, zieht qualitativ hochwertige ausländische Investitionen an und dient – vielleicht am wichtigsten – als wirkungsvolles Instrument für tiefgreifende institutionelle Reformen im Inland.