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Studium in der Pandemie – Mentale Belastung für Studierende und Lehrende

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Für Studierende und Lehrende läuft inzwischen das dritte Semester während der Pandemie: Auf dem Campus hängen die Schilder für die Maskenpflicht, die Vorlesungen und Seminare erfolgen per Videokonferenz. Für die Hochschulen sind die Corona-Maßnahmen inzwischen fast Routine geworden, doch hat die Pandemie massive Auswirkungen auf Studierende, Lehrende und das Studieren als solches. Studien- und Zukunftspläne werden kräftig durcheinandergewirbelt. Wann endlich eine Entspannung und damit auch wieder Planungssicherheit für alle Beteiligten eintritt, ist bislang offen.

Wie geht es Studierenden und Lehrenden im dritten „Pandemester“? - Die Umstellung auf die digitale Lehre hat in der Breite an unseren Hochschulen gut funktioniert. Aber wie steht es um den Campus als Ort des sozialen Austausches, des Miteinanders und der Orientierung, der in dieser Lebensphase ebenfalls sehr wichtig ist? - Quatschen in der Mensa, gemeinsames Lernen in der Bibliothek ist nicht möglich…Und das gerade jetzt, wenn durch die Pandemie wesentlich mehr Herausforderungen zu schultern sind, als üblicherweise. Eine Befragung an der Universität Münster, die rückblickend auf das Sommersemester 2020 schaut, hat ergeben, dass rund 60 Prozent der Studierenden, aber auch der Lehrenden, dort das fehlende Miteinander als größtes Manko angeben. Auf der anderen Seite kann auch vieles aus der digitalen Lehre übernommen werden - Blended-Learning-Formate für große Einführungsveranstaltungen oder eine weitere Flexibilisierung des Studienalltags.

Was macht die Politik, um pandemiebedingte Schwierigkeiten einzudämmen? Welche unterstützenden Rahmenbedingungen für Studierende und Lehrende wurden geschaffen? Was ist noch zu tun? Welche besonderen Hürden müssen in diesen Zeiten "Erstis" und Studierende aus dem Ausland nehmen? Was sollte hinsichtlich Stipendien und Schwierigkeiten bei deren Verlängerung beachtet werden?

Dies wollen wir mit unseren Gästen Daniela Beihl MdL, der Sprecherin für Hochschulpolitik der Landtagsfraktion der Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Heiko Kleve, Akademischer Direktor des WIFU an der Universität Witten/Herdecke und Torben Hundsdörfer, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Liberalen Hochschulgruppen NRW thematisieren. Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich ein Bild über die derzeitige Lage und Perspektiven der Studierenden zu machen.