Bosnien
25 Jahre Dayton – Eine Bilanz!

Ein „unfertiges Land“ auf dem schwierigen Weg nach Europa
25 dayton

Bosnien und Herzegowina ist ein Land das aus drei Nationen beziehungsweise „konstitutiven Völkern“ besteht und dessen Staatsgebiet eine Republik und eine Föderation umfasst. Eine außergewöhnliche Konstruktion, die sich dem Friedensvertrag von Dayton 1995 verdankt, der dem ersten äußerst blutigen Krieg in Europa nach Auflösung des Ost-West-Konflikts ein Ende setzte.

Seit Jahren stehen allerdings sowohl die verfassungsmäßige Ordnung, die führenden politischen Akteure wie das gesamte politische und wirtschaftliche Sytem in der Kritik. Ineffizienz der Institutionen, mangelhafte Infrastruktur, endemische Korruption und brain drain sind hier nur einige der oft zu hörenden Stichworte.

Beobachter beschreiben Bosnien und Herzegowina deshalb als „unfertiges Land“, das bisher weder seine Transition in nachhaltige Bahnen lenken noch dauerhaft einen stabilen Frieden sichern konnte. Reformen erscheinen also überfällig, will das Land im europäischen Vergleich nicht noch weiter zurückfallen.

Was aber sind die dringendsten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die angegangen und gelöst werden müssen, damit das Land eine europäische Perspektive behält? Und was sind vor allem die Erwartungen

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