Bildungskongress 2022
Moderne Schulen schaffen

Bildung
© picture alliance/dpa | Marijan Murat

Der mondäne Meistersaal am Potsdamer Platz bietet am 2. Juni die Kulisse für einen Kongress, der den wichtigsten Raum Deutschlands in den Mittelpunkt stellt: das Klassenzimmer. Die Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger diskutiert mit dem Bundesvorsitzenden des Verbands Deutscher Realschullehrer, Jürgen Böhm, und dem Vorstandsvorsitzenden der German U15, Professor Georg Krausch, wie die Zeitenwende der Bildung ausschauen kann. Die Herausforderungen sind vielfältig: Sie reichen vom Ausbau der Digitalisierung in Schulen über die Integration von Schülerinnen und Schülern mit fremdsprachlichen Hintergrund bis hin zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern.

Zwei Podiumsdiskussionen mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Lehrpraxis vertiefen die Debatte. So wird es im ersten Panel um das Zusammenwirken von Schulen und Hochschulen bei der Lehrkräftebildung gehen. Während Jan Wöpking auf die Rolle der forschungsstarken Universitäten eingeht, bringt Professor Britta Freitag-Hild vom Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung die aktuellen Erkenntnisse aus der Forschung mit ein – insbesondere mit einem Fokus auf die Didaktik des Fremdsprachenunterrichts. Verena von Hugo wird die ökonomische Bildung berücksichtigen und der Preisträger des Deutschen Lehrerpreises 2019, Ferdinand Stipeberger, ergänzt Perspektiven aus dem Klassenzimmer.

Das zweite Panel widmet sich einem der zentralen Themen der aktuellen Bildungspolitik: Wie schauen die Schritte vom Kooperationsverbot zum Kooperationsgebot aus? Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag, Ria Schröder, diskutiert dabei mit Wolfgang Percy Ott, dem Vorsitzenden der Expertengruppe „Intelligente Bildungsnetze“ im Digital-Gipfel der Bundesregierung sowie dem Föderalismusexperten Professor Robert Schwager von der Georg-August-Universität Göttingen. Dabei geht es nicht nur um die komplizierten Abstimmungsprozesse zwischen Bund und Ländern, sondern auch um den konkreten Weg zu modernen Schulen: Wie kann die Attraktivität des Lehramtsstudiums und des Arbeitsplatzes Schule gesteigert werden? Und welchen Beitrag können Bund und Länder leisten, um eine moderne Führungskräftekultur an Schulen zu verankern und beispielsweise multiprofessionelle Teams zu etablieren?

Der Bildungskongress der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit beginnt am 2. Juni um 10:00 Uhr im Meistersaal am Potsdamer Platz. Anmeldungen sind noch hier möglich.

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Helena von Hardenberg, Presse und Digitale Kommunikation
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