China
Thomas
Grosser
Grasschlammpferd und Flusskrabben gegen Chinas Internetzensur
China überwacht, beschränkt und zensiert das Internet. Trotzdem gelingt es Nutzern über „sensible“ Inhalte zu sprechen - mit Wortspielen und Kreationen. Unermüdliche, kreative Internetnutzende und der ebenfalls unermüdliche Zensurapparat spielen Katz und Maus. Doch wo Zensur ist, gibt es immer auch Versuche, sie zu umgehen. Zensuralgorithmen, die nur nach verbotenen Begriffen suchen, lassen sich dabei durch Codesprache austricksen. Ausgangspunkt dieser Vermeidungsstrategie sind wie im Falle des Grasschlammpferdes oft Homophone.