Veranstaltung
Livestream: Freiheitssymposium – Antisemitismus und Bürgerrechte in einer freiheitlichen Gesellschaft

Freiheitssymposium

© Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Das Freiheitssymposium findet in Kooperation mit der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin statt und wird hier als Livestream übertragen.

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Gerade in Zeiten der Pandemie mussten Bürgerrechte vielfach eingeschränkt werden. Digitale Technologien erweitern in diesen Zeiten die Möglichkeiten staatlicher Überwachung. Während sich der Staat auf der einen Seite vor Terrorismus und Kriminalität schützen muss, ist auf der anderen Seite der Schutz der Meinungsfreiheit und Privatsphäre zu beachten. „Die Grundrechte sind als unverletzliche und unveräußerliche Menschenrechte des Einzelnen verbürgt, die unter Beachtung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes zwar befristet eingeschränkt werden dürfen, aber dem Staat nicht einseitig zur Verfügung stehen“, sagt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Wie können die liberalen Grundwerte als Säulen unserer Verfassung geschützt werden? Eine ausgeglichene Balance zwischen Freiheit, Gesundheit und Sicherheit ist Voraussetzung für eine demokratische Ordnung. Eine besondere Herausforderung ist der anhaltende Antisemitismus in Deutschland.

„Das Jahr 2020 war sowohl in der Präventionsarbeit als auch bei antisemitischen Vorfällen von der Corona-Pandemie geprägt“

Tobias Koch
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Das diesjährige Freiheitssymposium am 28. August um 10:00 Uhr steht daher ganz im Zeichen der Themen Antisemitismus und Bürgerrechte. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger diskutiert, welchen Herausforderungen sich die jüdische Gemeinschaft heutzutage stellen muss und inwieweit die demokratische Zivilgesellschaft den aufkeimenden Antisemitismus bekämpfen kann. Als Gäste begrüßen wir Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Kuratoriumsvorsitzender Prof. Dr. med. Ludwig Theodor Heuss, Dr. Remko Leemhuis, Direktor AJC Berlin Lawrence und der Lee Ramer Institute für German-Jewish Relations, Christian Lindner MdB, Ministerpräsident Armin Laschet, Extremismusexperte Ahmad Mansour und Bundespräsident a. D. Christian Wulff.