Welthandelsorganisation

Reforming the Unreformable

Als die COVID-19-Pandemie in ihre Endphase einzutreten schien, wollten sich die Handelsminister der 164 Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf treffen, um über die Zukunft des multilateralen Handelssystems zu beraten. Eine weitere besorgniserregende Variante des Virus zwang die Minister jedoch dazu, das Treffen erneut zu verschieben. Die Herausforderungen für die Organisation sind nach wie vor gewaltig. Die Pandemie hat zu einer Zeit zugeschlagen, als sich die meisten Wirtschaftssysteme noch von der letzten globalen Finanzkrise erholten.In diesem Strategiepapier bringt die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Experten aus ihrem globalen Netzwerk liberaler Partner zusammen, um die wichtigsten Herausforderungen für das Welthandelssystem zu adressieren.

In seiner Analyse des WTO-Verhandlungsprozesses schlägt Manzoor Ahmad mehrere Schritte vor, die die WTO-Mitglieder auf der bevorstehenden MC12 unternehmen könnten, um die Art und Weise zu verbessern, wie die WTO internationale Handelsabkommen erleichtert. Mihailo Gajic und Mat Cuthbert liefern mögliche Lösungen für die derzeitige Krise des WTO-Berufungsgremiums an. Guillermo Peña stellt Ideen vor, die die WTO auf dem MC12 zur Verbesserung der Lieferketten und zur Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Nutzung der Vorteile der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft angehen sollte. Bridget Masango analysiert den Schaden, den die protektionistische Handelspolitik während der Pandemie sowohl in den Schwellen- als auch in den Industrieländern angerichtet hat, und fordert die WTO auf, diese Politik zu ändern. Schließlich schlägt Matthias Bauer eine "NATO für Handel und Technologie" (NATO-TT) vor, die als Katalysator für transatlantische Handelsabkommen dienen könnte und gleichzeitig als Beispiel für eine umfassendere handelspolitische Zusammenarbeit innerhalb der WTO dienen könnte.

 

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