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Cyber-Kapazitäts-Aufbau und strategisches Engagement in Afrika

Cybersicherheit ist unerlässlich, um die Potenziale der Digitalisierung auszuschöpfen. Dies gilt sowohl für die Wirtschaft als auch für staatliche Institutionen, das Bildungswesen, die Zivilgesellschaft und jede einzelne Person. Weltweit sind auch durch die Corona-Pandemie die Anzahl an Cyber-Angriffen massiv gestiegen und haben zu erheblichen Schäden geführt. Konflikte jedweder Art werden zudem immer intensiver im digitalen Raum geführt bzw. vorbereitet.

Insbesondere die Länder des globalen Südens verfügen noch nicht über die notwendige Cyber Maturity, um den Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen, adäquat zu begegnen. Zahlreiche internationale Akteure haben daher begonnen, auf die Verbesserung der Cybersicherheit u.a. in Ländern Afrikas hinzuwirken und diese zu unterstützen. Der Cyber-Kapazitätsaufbau ist nicht allein technisch und wirtschaftlich zu betrachten. Vielmehr muss er auch aufgrund seiner politischen und wertebasierten Auswirkungen bedacht werden. Dem Trend zum Digitalen Autoritarismus muss durch strategisches Engagement entgegengewirkt werden. Das neue Policy Paper des Global Innovation Hubs der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zeigt auf, wie insbesondere Deutschland und die Europäische Union strategisch stärker mit Ländern Afrikas zusammenarbeiten können, um von den Vorteilen einer digitalisierten Gesellschaft zu profitieren können und ein Abrutschen einen „digitalen Autoritarismus“ zu verhindern.

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