Rabat
1969 haben wir als erste deutsche politische Stiftung ein Büro in Marokko eröffnet. Seit mittlerweile mehr als 50 Jahren engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern aus Politik und Zivilgesellschaft für Demokratie und eine offene Gesellschaft. Seit dem arabischen Frühling 2011 arbeiten wir gezielt an der Vernetzung und Fortbildung von Frauen und jungen Menschen, damit diese die Zukunft gestalten und errungene Rechte und Freiheiten ausschöpfen können. Wir setzen uns dauerhaft für die Stärkung der Beziehungen Marokkos mit Europa und Deutschland ein und kommentieren das Weltgeschehen aus ungewohnter Perspektive: der nordwestlichen Ecke Afrikas.
Aktuelles
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Marokko: Erste Frau an der Regierungsspitze
Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird Marokko von einer Frau regiert. Am 29. September 2026 ernannte König Mohammed VI. Fatima Ezzahra El Mansouri zur Regierungschefin, knapp eine Woche nach den Parlamentswahlen, die die politische Landkarte des Landes neu gezeichnet haben. Auf ihre Regierung warten große Aufgaben: Sie soll Infrastruktur und Beschäftigung voranbringen und das Land auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 vorbereiten, die Marokko gemeinsam mit Spanien und Portugal ausrichtet. Auch in Europa wird genau hingeschaut. Marokko gilt als einer der stabilsten und dynamischsten Staaten Afrikas, und für die EU und Deutschland ist das Königreich mit seinen rund 36 Millionen Einwohnern ein zentraler Partner bei Migration, Energie, Investitionen und Sicherheit.
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Krieg im Nahen Osten: strategische Abhängigkeiten und Ambitionen – eine marokkanische Perspektive
Der Krieg im Nahen Osten offenbart die energiepolitischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Abhängigkeiten Marokkos und verdeutlicht zugleich dessen Bestrebungen nach einer strategischen Neupositionierung. Vor dem Hintergrund einer Neuordnung der euro-mediterranen Beziehungen profiliert sich das Königreich als Partner der Stabilität und der Nähe zu Europa und Deutschland.
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Eine Win-win-Politik für Afrika und Europa
Politische Führungskräfte und junge Changemaker aus Afrika und Europa treffen sich in Rabat zum RENEWPAC-Gipfel 2026, um liberale Partnerschaften zu stärken und gemeinsame Lösungen für Handel, Klima und Governance zu diskutieren
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GenZ-Proteste in Marokko: Countdown zur Fußball-WM oder zum Regierungswechsel?
Junge Menschen in Marokko fordern statt WM-Stadien bessere Schulen und Krankenhäuser. Die GenZ-Proteste stellen die Stabilität des Landes und die Zukunft der Regierung infrage.
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Zwischen Hoffnung und Distanz – Marokkos Jugend und ihre Rolle in der Politik
Die politische Partizipation junger Menschen in Marokko ist von Widersprüchen geprägt. Einerseits gelten sie als Hoffnungsträger der Gesellschaft, andererseits bleibt ihr tatsächlicher Einfluss begrenzt. Zwischen Misstrauen gegenüber Institutionen und dem Wunsch nach Veränderung entstehen neue, informelle Formen der Beteiligung. Die Jugend zieht sich zurück und wandert aus – sie findet aber auch kreative Wege, gehört zu werden, in einem System mit engen, aber nicht unbeweglichen Grenzen.
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Marokko beschleunigt den Freihandel: werden Kleinbauern benachteiligt?
Die Freihandelsabkommen Marokkos sind ein symbolträchtiges Beispiel für ein zweischneidiges Schwert. Sie haben zwar das Wirtschaftswachstum angekurbelt, doch dieser Erfolg scheint nicht allen zugute zu kommen. Auf der einen Seite florieren Agrarkonzerne, auf der anderen Seite werden Kleinbauern, obwohl sie das Rückgrat der marokkanischen Landwirtschaft bilden, oft an den Rand gedrängt. Dieser Artikel taucht tief in diese Geschichte voller Versprechen und Ungleichheiten ein und untersucht, was nötig ist, um Handel wirklich inklusiv zu gestalten.
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Wie Trumps Zollpolitik Nordafrika und Nahost verändert
Mit seinen umfassenden Strafzöllen auf Importe aus fast allen Weltregionen hat US-Präsident Donald Trump im April 2025 eine globale Kettenreaktion ausgelöst, deren Auswirkungen weit über den Warenverkehr hinausreichen. Dies gilt insbesondere für die Nachbarstaaten der Europäischen Union in Nordafrika und im Nahen Osten.Diese Analyse untersucht die direkten und indirekten Folgen der neuen US-Zölle in sechs Ländern der MENA-Region: Marokko, Tunesien, Ägypten, Israel, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.