Veranstaltung
Istanbul-Konvention: Frauenrechte sind bedroht

Backlash Women's Rights

Eine von drei europäischen Frauen erfährt in ihrem Leben physische oder psychische Gewalt. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher sein. Während der Corona-Pandemie haben sich die Vorfälle von häuslicher Gewalt nochmals drastisch gesteigert. Die "Istanbul-Konvention" hat rechtskräftige Vorgaben gegen geschlechterspezifische Gewalt beschlossen, die Türkei und Polen haben nun angekündigt, aus der Konvention auszutreten. Diese Bekanntgabe hatte lautstarke europaweite Proteste zur Folge, besonders präsent waren die Proteste gegen ein Abtreibungsverbot in Polen.

Wir haben bei vier Politikerinnen nachgefragt, welche Auswirkungen der Austritt Polens und der Türkei uns der Konvention für Frauen- und Bürgerrechte hat. 

© Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit

Bei Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bettina Stark-Watzinger MdB, Nicole Bauer MdB und Gyde Jensen MdB haben wir außerdem nachgefragt, was Frauenrechte für sie bedeuten. Die Statements gibt es hier zusammengefasst.

© Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit

Am 24.11. werden wir digital per ZOOM mit Expertinnen und Aktivistinnen aus Polen, der Türkei, Bulgarien und Deutschland sprechen und diskutieren, was der Austritt aus den Istanbul-Konventionen für Frauen- und LGBTI-Rechte bedeutet. Alles unter der Frage: Wie und warum instrumentalisieren populistische Regierungen die Konvention und ihre Definition von Geschlecht?

Mit dabei sind Marta Lempart, Co-Gründerin der Bewegung "All-Poland Women´s Strike", der türkische Journalist Barış Altıntaş, FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer und Denitsa Lyubenova, Anwältin für Menschenrecht und LGBTI-Aktivistin.

Moderiert wird die Veranstaltung von Birgit Virnich, sie ist ARD-Korrespondentin, Journalistin und Autorin.

Bei Medienanfragen kontaktieren Sie bitte

Helena von Hardenberg, Presse und Digitale Kommunikation
Helena von Hardenberg
Pressereferentin & stellv. Pressesprecherin Ausland
Telefon: +49 30 288778-565