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Live: Krise meistern, Freiheit erhalten - (K)ein Widerspruch?!

Freiheit, Grundrechte und Solidarität in Zeiten von Corona mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Meinhard Schmidt-Degenhard
als webtalk

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Die Corona-Krise bestimmt derzeit weltweit unser aller Leben und stellt unsere Gesellschaft vor schwierige Herausforderungen. Kontaktverbot, Ausgangssperre – die Beschränkungen persönlicher Freiheiten als besondere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung in dieser besonderen Zeit sind geboten, doch handelt es sich um enorm Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen. Wir bewegen uns zweifelsohne in einem problematischen Spannungsfeld zwischen Gesundheitsschutz und der Beschneidung von Freiheitsrechten. 

Blickt man auf die zahlreichen Hilfs-Aktionen z. B. vieler junger Leute, die für ihre älteren Nachbarn einkaufen gehen, auf kreative „Lösungen“ um Einsamkeit entgegen zu wirken, auf Medizinstudenten die sich zwecks Unterstützung in den Krankenhäusern melden, so wird deutlich, dass hier enorm viel geleistet wird und die Bereitschaft zur Solidarität ebenso hoch ist wie die Akzeptanz der aktuellen Einschränkungen.

Dennoch stellt sich die Frage, wie lange diese Einschränkungen bestehen bleiben und wie Grundrechte auch in Krisenzeiten mit dem Schutz der Bürger in Einklang zu bringen sind. Wie kann die Krise gemeistert werden ohne die Freiheit zu opfern?

Gemeinsam mit der früheren Bundesjustizministerin und stellvertretenden Vorsitzenden der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, und dem Journalisten und langjährigen Leiter der Fernsehredaktion Gesellschaft, Politik und Religion des Hessischen Rundfunks, Meinhard Schmidt-Degenhard, diskutieren wir über die juristischen und gesellschaftspolitischen Umstände der Krise und ihre möglichen Folgen.