50 Jahre Freiburger Thesen :

Zurück in die Zukunft: Die Freiburger Thesen des Jahres 1971 sind eines der populärsten Parteiprogramme in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Sie stellen das wohl avancierteste Zukunftsmodell des Liberalismus nach 1945 dar. Die darin enthaltenen Aspekte der Demokratisierung der Gesellschaft, der Reform des Kapitalismus, der Mitbestimmungs-, Eigentums-, Vermögens- und Umweltpolitik sind auch heute viel diskutierte Themenfelder. 50 Jahre nach Freiburg schlagen wir ein neues Kapitel auf und diskutieren die Bedeutung und Innovationskraft der Freiburger Thesen für die Gegenwart.

Aktuelles

Vor 50 Jahren, am 27. Oktober 1971, verabschiedete die FDP mit den Freiburger Thesen ein vielbeachtetes sozialliberales Grundsatzprogramm. Es war im Zuge der Koalition mit der SPD seit 1969 entstanden und trug die Handschrift von Persönlichkeiten wie Walter Scheel, Werner Maierhofer und Karl-Hermann Flach. Vier Kernthesen bildeten das Fundament: Menschenwürde durch Selbstbestimmung, Fortschritt durch Vernunft, Demokratisierung der Gesellschaft und Reform des Kapitalismus. Lesen Sie die Neuauflage mit ergänzenden Essays namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Die Freiburger Thesen zeigen die Richtung an, die zum Erfolg führen wird. Wir brauchen den Erfolg der Vernunft, denn er ist der Erfolg der Freiheit.

Walter Schnell
Walter Scheel

Die Freiburger Thesen sind ein Langzeitprogramm. Ihre Verwirklichung würde erst über Generationen hinweg eine Veränderung der gesellschaftlichen Strukturen zur Folge haben.

Karl-Hermann Flach
Karl-Hermann Flach

Nur in solcher aus Freiheit durch Vernunft begriffenen und ergriffenen Selbstbestimmung bleibt Menschenwürde gewahrt.

Wener Maihofer
Werner Maihofer