Krieg in Europa
Kriegsverbrechen in der Ukraine – die Opfer von Putins Krieg

Podiumsdiskussion mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Michail Chodorkowski
Kriegsverbrechen
© picture alliance / AA | Stringer

Je länger der russische Krieg in der Ukraine andauert, umso mehr Kriegsverbrechen werden bekannt. Was seit vier Monaten in der Ukraine passiert, ist eine Orgie entgrenzter Gewalt. Die Bilder von Butscha gingen um die Welt und stehen doch nur stellvertretend für die vielen Gräueltaten, die seit dem Überfall Russlands zu verzeichnen sind. Belagerte Städte, Beschuss ziviler Einrichtungen, Angriffe auf Hilfskorridore, Morde an Zivilisten, zahlreiche Vergewaltigungen: Putin, seinen Helfern und Truppen sind schwerste Menschenrechtsverletzungen vorzuwerfen. Die Folgen dieses Krieges sind gravierend. Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind auf der Flucht, Städte und Landstriche wurden zerbombt und sind auf Jahre unbewohnbar.

Im Webtalk hat der bekannte Kremlkritiker Michail Borissowitsch Chodorkowski Einblicke in das System Putin geben. Chodorkowski, einst als Oligarch und Vorstandsvorsitzender des heute insolventen Ölkonzerns Yukos in diesem System groß geworden, befindet sich nach zehnjähriger Haft im Exil und kennt Putins Spielzüge wie kaum ein anderer. Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat zusammen mit Gerhart Baum, Bundesinnenminister a.D., Strafanzeige gegen Putin und weitere Verantwortliche beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe gestellt.

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Inhalt ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Bei Medienanfragen kontaktieren Sie bitte:

Helena von Hardenberg, Presse und Digitale Kommunikation
Helena von Hardenberg
Referatsleitung Presse & Digitale Kommunikation
Telefon: +49 30 288778-565