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Im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Gedenktafel zur Erinnerung an das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg im Freilichtmuseum Fuehrerhauptquartier Wolfsschanze
Gedenktafel zur Erinnerung an das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg im Freilichtmuseum Fuehrerhauptquartier Wolfsschanze © picture alliance / Andreas Keuchel Herunterladen

Am 20. Juli 2019 jährt sich zum 75. Mal das Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Hitler, ausgeführt bei einer Besprechung im Führerhauptquartier Wolfsschanze. Das Attentat scheiterte und damit auch der geplante Staatsstreich, die "Operation Walküre". Die meisten der daran beteiligten Offiziere und viele Zivilisten, Frauen und Männer, bezahlten dies mit dem Leben. Es kam zu einem Schauprozess und zu Sippenhaft.

Wir fragen: Was bedeutet der Widerstand von gestern für unsere Gesellschaft heute? Die Friedrich-Naumann-Stiftung veranstaltet in der "Woche des Widerstands" vom 15. bis zum 20. Juli fünf Podiumsdiskussionen in deutschen Städten, zu denen Persönlichkeiten des militärischen und zivilen Widerstands einen besonderen Bezug hatten: Schwerin (16. 07.), Stuttgart (17. 07.) , Leipzig (18. 07.), Magdeburg (19. 07.) und München (20. 07.). Es geht dabei weniger um die historische Aufarbeitung im Detail als um die Bedeutung des Widerstands für heute, und zwar politisch, menschlich und moralisch. Dies ist umso wichtiger, weil in Deutschland die "neue Rechte" versucht, das Erbe des Widerstands zu usurpieren und zu einem "Aufstand des Deutschtums" umzudeuten.

Die Details der Veranstaltungen sowie die Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer auf den Podien entnehmen Sie bitte den beigefügten Programmen. Wir würden uns freuen, wenn Sie es möglich machen könnten, dabei zu sein.