NATO-Gipfel in Ankara
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Der NATO-Gipfel am 7. und 8. Juni in Ankara ist von zahlreichen Krisen geprägt: Während der russische Angriffskrieg auf die Ukraine in sein fünftes Jahr geht und die militärische Bedrohung an den Außengrenzen Europas wächst, schwindet zugleich die Gewissheit, dass die Vereinigten Staaten dauerhaft und uneingeschränkt für die Sicherheit des alten Kontinents garantieren werden. Die jüngsten Ankündigungen der US-Regierung unter Präsident Donald Trump – darunter die Über prüfung der gesamten US-Truppenpräsenz in Europa sowie die europakritische nationale U.S-Sicherheitsstrategie1 – haben die Verschiebung der transatlantischen Lastentei lung in Europa deutlich zu Tage treten las sen. Zwar ist die amerikanische Hinwendung zum indo-pazifischen Raum und zu China als zentrale sicherheitspolitische Arenen keine neue Entwicklung, jedoch ist klar ge worden, dass die USA als Garant für Europa nicht mehr in dem Maße eintreten wollen wie bisher. Auch deutsche Beschwichtigungsver suche, wie der Kauf weiterer F-35 Jets aus den USA, konnten diese Entwicklung nicht aufhalten. Mehr denn je ist Europa gefragt, für die eigene Sicherheit zu sorgen.
Die Friedrich-Naumann-Stiftung begleitet das wichtige Gipfel-Treffen der Verbündeten mit Umfragen, Analysen und Podcasts