Regionalbüro FNF SOOE

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Vor knapp 30 Jahren lebten die Menschen in Südost- und Osteuropa (SOOE) – mit Ausnahme der Türkei – noch unter kommunistischer Herrschaft. Die FNF unterstützt den Transformationsprozess und die Heranführung an die Werte des freien und demokratischen Europas. Sie setzt sich ein für die Konsolidierung demokratischer, marktorientierter Strukturen und für die Stärkung der Bürgergesellschaften durch politische Beratung, Dialog und Bildung. Die FNF arbeitet dabei eng zusammen mit Parteien, politischen Vorfeldorganisationen, Bürgerinitiativen, Menschenrechtsorganisationen, Think-tanks und wissenschaftlichen Einrichtungen.

Das Regionalbüro erfasst insgesamt 23 Staaten Südost- und Osteuropas und ist derzeit mit seinen sieben Projektbüros (Sofia, Belgrad, Bukarest, Istanbul, Tiflis, Kiew und Moskau) in 17 Ländern aktiv vor Ort tätig.

Das Regionalbüro gestaltet seine Tätigkeit durch eine Vielzahl von Initiativen und Programmen.  Die jährliche „Future of Freedom“-Konferenz fördert das politische Gespräch zwischen FNF-Partnern, liberalen Meinungsführern und Multiplikatoren. Der “Freedom TV Europe”-YouTube-Kanal bietet liberale Videonachrichten und andere mediale Produkte (z.B. die „FreedomGraph“-Infografiken).

In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Liberalen Forum (ELF)  in Brüssel organisiert die FNF zudem länderübergreifende Aktivitäten in Kooperation mit Vertretern des organisierten Liberalismus in der Region. Seit 2017 unterstützt die FNF in Kooperation mit ALDE das ELF-Programm “European Women´s Academy for empowerment and leadership” in Südost- und Osteuropa.

Das „Freedom Barometer“ der FNF ist der einzige Vergleichsindex für politische und wirtschaftliche Freiheit sowie Rechtsstaatlichkeit in der Region. Die Sonderausgabe blickt auf zehn Jahre Messung von Freiheiten und untersucht die vergangene Dekade auf Reformen.

Bis 2018 wurde jährlich das Dialogprogramm „Promoting Tolerance/Advancing Democracy“ in Kooperation mit dem American Jewish Committee durchgeführt; es setzt einen Schwerpunkt in den Themenfeldern Integration von Minderheiten und Menschenrechtspolitik.