Karl-Heinz Paqué folgt Wolfgang Gerhardt

Vorstandswechsel bei der Stiftung für die Freiheit

Nachricht09.03.2018
Neuer Vorstand, v.l.n.r. Bettina Stark-Watzinger MdB, Michael Georg Link MdB, Karl-Heinz Paqué, Manfred Richter, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Hauptgeschäftsführer Steffen Saebisch.
Neuer Vorstand, v.l.n.r. Bettina Stark-Watzinger MdB, Michael Georg Link MdB, Karl-Heinz Paqué, Manfred Richter, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Hauptgeschäftsführer Steffen Saebisch.Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Das Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat in seiner Sitzung am 9. März 2018 einen neuen Vorstand gewählt, dessen vierjährige Amtszeit am 26. September beginnt.

Neuer Vorsitzender wird Karl-Heinz Paqué, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften in Magdeburg und ehemaliger Finanzminister von Sachsen-Anhalt. Er übernimmt das Amt von Wolfgang Gerhardt, Staatsminister a. D., der es seit 2006 innehat und nicht mehr angetreten war. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a. D., ist zur Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Neu in den Vorstand gewählt wurden die Volkswirtin Bettina Stark-Watzinger MdB sowie der ehemalige Staatsminister im Auswärtigen Amt Michael Georg Link MdB. In seinem Amt als Schatzmeister bestätigt wurde der ehemalige Oberbürgermeister von Bremerhaven Manfred Richter. Der Unternehmensberater Wolf-Dieter Zumpfort hatte sich wie Gerhardt dafür entschieden, nicht für eine weitere Amtszeit anzutreten.

In Vertretung von Jürgen Morlok, Vorsitzender des Kuratoriums, beglückwünschte dessen Stellvertreter Ludwig Theodor Heuss den neuen Vorstandsvorsitzenden: „Ich gratuliere Karl-Heinz Paqué zu seiner Wahl an die Spitze der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Mit ihm hat die Stiftung einen politisch versierten, außerordentlich engagierten und weltoffenen Vorsitzenden mit großer Freude am intellektuellen Diskurs gewinnen können, der all diese Qualitäten schon als Stellvertretender Vorstandsvorsitzender bewiesen hat. Angesichts der Erfolge populistischer Strömungen in Deutschland, Europa und weltweit ist es nun an ihm und seinen Mitstreitern, dafür zu sorgen, wieder mehr Menschen für konstruktive, freiheitliche Lösungsansätze auf die Fragen unserer Zeit zu gewinnen und zu begeistern.“

Es sei Wolfgang Gerhardt gewesen, so Heuss weiter, der zu Beginn seiner Amtszeit der Friedrich-Naumann-Stiftung ihren wichtigsten Leitsatz in Satzung und Namen geschrieben habe: „Für die Freiheit“. „Dieser Zusatz als Maxime war und ist zugleich ein Generationenauftrag. Dafür möchte ich Wolfgang Gerhardt im Namen der Stiftung ausdrücklich danken.“ Sein besonderer Dank gelte auch Wolf-Dieter Zumpfort, der in den 23 Jahren seiner Vorstandstätigkeit einen „erheblichen Anteil zur guten Entwicklung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“ beigetragen habe.

Überdies bestätigte das Kuratorium in seiner Sitzung die beiden Stellvertreter des Kuratoriumsvorsitzenden, Ludwig Theodor Heuss und Liane Knüppel, in ihren Ämtern. Als neue Kuratoriumsmitglieder wurden die ehemalige Luxemburger Ministerin für Erziehung, Berufsausbildung und Sport Anne Brasseur und der ehemalige hessische Wirtschaftsminister Florian Rentsch gewählt.