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Bildung
Schule neu denken: Ökonomische Bildung, KI und Unternehmergeist als Zukunftskompetenzen

Bildung für die Zukunft

Bildung für die Zukunft: Warum Wirtschaft, KI und Unternehmertum stärker in die Schule gehören

© picture alliance / APA-Images | GEORG HOCHMUTH

Ob finanzielle Bildung, Künstliche Intelligenz oder die Darstellung von Marktwirtschaft in Schulbüchern: Bildung entscheidet darüber, ob junge Menschen die Welt von morgen selbstbestimmt gestalten können. Drei Publikationen der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zeigen, wo Deutschland Nachholbedarf hat und warum moderne Bildung mehr ökonomische Mündigkeit, Innovationsfreude und Unternehmergeist braucht.

Ökonomische und finanzielle Bildung

Um die ökonomische und finanzielle Bildung ist es in Deutschland nicht gut bestellt, was sich immer wieder in Umfragen und Studien zeigt. In den meisten Bundesländern gibt es kein eigenständiges Schulfach „Wirtschaft“. Dabei wäre es gerade aus Gründen der Chancengerechtigkeit wichtig, dass finanzielle Verbraucherkompetenz nicht nur vom Elternhaus abhängt. Eine bessere ökonomische Grundlagenbildung könnte zudem helfen, die um sich greifende Unzufriedenheit mit unserer offenen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung einzudämmen, indem sie zum Verständnis komplexer Entwicklungen wie der Globalisierung beiträgt.

Bildung und KI

Das Paper „Bildung und KI“ analysiert Potenziale, Herausforderungen und notwendige Bedingungen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz im deutschen Schulsystem. Es plädiert für eine chancengerechte, kompetenzorientierte und verantwortungsvolle Integration von KI, die nicht Lehrkräfte ersetzt, sondern unterstützt – vorausgesetzt, rechtliche, infrastrukturelle und didaktische Voraussetzungen werden geschaffen. Was ist nötig? Mut zur Innovation, eine klare politische Rahmensetzung und eine fundierte Auseinandersetzung mit der Frage, was Bildung im KI-Zeitalter leisten soll.

KI in der Schule: Zwischen Fortschrittsversprechen und Bildungsrealität

Eine Schulung für Lehrkräfte an der Sekundarschule Zörbig im Umgang mit einer neuen digitalen Tafel.

Künstliche Intelligenz ist da – auch im Klassenzimmer. Was vor Kurzem noch nach Zukunftsmusik klang, ist längst Realität. Doch wie verändert KI den Schulalltag wirklich? Und was braucht es, damit aus einem technologischen Hype ein bildungspolitischer Fortschritt wird? Ein neues Policy Paper der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) in Kooperation mit dem Think Tank iRights.Lab gibt Antworten – und zeigt: Der Weg zu einer sinnvollen Integration von KI in Schule und Unterricht ist machbar, aber noch steinig.

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Marktwirtschaft und Unternehmertum in Schulbüchern

Die gemeinsam von DIE FAMILIENUNTERNEHMER/DIE JUNGEN UNTERNEHMER und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit beauftragte Studie nimmt die Darstellung von wirtschaftlichen Themen in deutschen Schulbüchern in den Blick. Die Forscher vom Zentrum für ökonomische Bildung in Siegen (ZÖBIS) kommen zu dem Schluss, dass wirtschaftliche Themen oft einseitig betrachtet werden. Unternehmerische Initiative kommt kaum vor. Dagegen wird der Staat meist als Problemlöser dargestellt, der die wirtschaftlichen Transformationsprozess voranbringt.

Bildungsdefizit Wirtschaft und Unternehmertum in Deutschland

Wirtschaft und Recht

Neue Studie der Stiftung mit Forschern vom Zentrum für ökonomische Bildung in Siegen und Die JUNGEN UNTERNEHMER deckt ein großes Defizit in deutschen Schulbüchern auf: Wirtschaft und Unternehmertum kommen viel zu kurz, denn Schulbücher vermitteln nur in seltenen Fällen ökonomisches Denken.

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