Ideelle Förderung

Ideelle Förderung

Als Begabtenförderwerk leben wir Chancengerechtigkeit und eröffnen auf vielfältigste Weise Bildungswege. Die Geförderten eint das Wissen um die Chance, die Bildung und das ihnen gewährleistete Stipendium bedeuten. In der gemeinsamen, auf überfachliche Vernetzung angelegten Förderung erweist sich eben diese Breite als horizonterweiternd und bereichernd.

„Selbstorganisation ist unsere Stärke“, sagen unsere Stipendiaten und leben nach diesem Grundsatz innerhalb der stipendiatischen Gemeinschaft. Wir machen es möglich und unterstützen Sie darin, Projekte der stipendiatischen Arbeitskreise und Initiativen mit dem breiten Stiftungsnetzwerk an Regionalbüros in Deutschland und weltweit, Ihren Beitrag zu einer freiheitlichen und selbstverantwortlichen  Gesellschaft zu verwirklichen.

Wir verstehen unsere Förderung als eine teilnehmende und eigenverantwortliche und binden stipendiatische Aktivitäten in unsere Stiftungsarbeit ein. Somit bleiben auch wir kreativ, innovativ und abwechslungsreich.

Seminare-Tagungen-Workshops-Konferenzen

Auf Seminaren und Tagungen können Sie sich fachbezogen oder fächerunabhängig fortbilden. Unsere Veranstaltungen decken ein großes Spektrum von zeitaktuellen wissenschaftlichen, gesellschaftspolitischen und kulturellen Themen ab, die wir aus liberaler Sicht diskutieren. Da wir über gute Kontakte verfügen, treffen Sie in diesen Veranstaltungen auf interessante und kompetente Referenten aus allen Gesellschaftsbereichen, mit denen Sie „auf Augenhöhe“ diskutieren können.

Weil unsere Wissenschaft und unsere Gesellschaft immer mehr von Komplexität und Internationalisierung geprägt werden, arbeiten wir interdisziplinär, interkulturell und international und nehmen den Begriff „liberale Wertewelt“ wörtlich.

Darüber hinaus vermitteln wir in den Seminaren in unserer Bildungsstätte, der Theodor-Heuss-Akademie Schlüsselqualifikationen und interkulturelle Kompetenz und geben in diversen Veranstaltungen hilfreiche Tipps für den beruflichen Einstieg. Und selbst wem die Stundenpläne eines Bachelor- oder Masterstudiums bzw. das Schreiben der Dissertation wenig Zeit lassen, der kann sich über das facettenreiche Seminar-Angebot der Regionalbüros fortbilden.

Auch wenn die Teilnahme an den Angeboten der ideellen Förderung für alle Stipendiaten verpflichtend ist, wird sie nicht als Belastung empfunden. Im Gegenteil, die meisten können gar nicht genug davon bekommen, wie in Berichten unserer Stipendiaten nachzulesen ist. 

Individuelle Betreuung

Neben all diesen Möglichkeiten begleiten wir Sie in der gesamten Stipendienzeit sowohl persönlich als auch akademisch. Unsere Studierenden und Promovierenden werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Begabtenförderung und von Vertrauensdozentinnen und Vertrauensdozenten am Hochschulort individuell beraten und begleitet. Zusätzlich bieten die Stipendiaten wie auch unser Alumni-Verband Mentorenprogramme an.

Egal in welcher Situation Sie sich befinden: ob es einfach nur Ärger mit der Universitätsverwaltung ist, Schwierigkeiten mit dem Betreuer in der Promotion, ob Sie Familienzuwachs bekommen, heiraten möchten oder einen Unfall hatten – wir finden gemeinsam einen Weg.

Ausland

Auslandserfahrungen bereichern Ihr Weltbild und lassen Ihre Persönlichkeit reifen. Wir befürworten ausdrücklich Studien- und Forschungsaufenthalte an ausländische Hochschulen. Da diese Erfahrung in der Regel recht teuer ist, bezuschussen wir Auslandsaufenthalt bis zu maximal 24 Monaten. Studierende und Promovierende, die aus den Mitteln des Bundesministeriums für Forschung und Bildung gefördert werden, können zudem Famulaturen und Sprachkurse im Ausland ablegen. Studiengebühren werden bis zu einer gewissen Höchstgrenze erstattet.

Zusätzlich bietet unser weltweites Netz an FNF-Auslandsbüros unseren Stipendiatinnen und Stipendiaten die einmalige Gelegenheit, durch ein Praktikum auch erste berufliche Erfahrungen zu sammeln.

Die von Stipendiaten in Kooperation mit den Auslandsbüros organisierte Auslandsakademie bildet einen zentralen Höhepunkt im stipendatischen Jahr.

Vernetzung am Hochschulort

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können trotz aller unserer Bemühungen nicht immer überall sein. Dennoch gibt es über unser Netzwerk an stipendiatischen Ansprechpartnern am Hochschulort immer wieder die Chance, sich am Studienort im kleineren Kreis zu treffen. Stammtische, an denen auch Altstipendiaten und Vertrauensdozenten teilnehmen, finden in regelmäßigen Abständen statt.

Hier entwickelt und plant man gemeinsam Treffen, Exkursionen und sonstige Veranstaltungen, oft auch zusammen mit den Regionalbüros vor Ort. Hier treffen Sie auf Gleichgesinnte und auf Freunde, die menschliches Zusammenleben und liberale Diskussionsforen nicht nur im digitalen Raum gestalten.

Nehmen Sie Ihre Zukunft in die Hand und werden Sie Freigeist!