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Kapitalgedeckte Rente
Schweden zeigt, wie es gehen kann!

Warum Deutschland jetzt eine kapitalgedeckte Rente braucht.
Rentner in Schweden

Schweden zeigt, wie es gehen kann – Warum Deutschland jetzt eine kapitalgedeckte Rente braucht

© Getty Images: Maskot

Die Rentenpolitik ist zurück im Zentrum der öffentlichen Debatte – weniger durch konkrete Reformideen als durch widersprüchliche Aussagen des Bundeskanzlers zur Zukunft der gesetzlichen Rente. Das sorgt für Verunsicherung bei den Bürgerinnen und Bürgern und verstellt den Blick auf die eigentliche Herausforderung: Wie lässt sich die Altersvorsorge langfristig stabil und generationengerecht aufstellen?

Deutschland steht beim Thema Rente vor einer historischen Herausforderung: Die Babyboomer gehen in den Ruhestand, die Zahl der Erwerbstätigen sinkt, die finanzielle Last für die Jüngeren wächst. Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass das umlagefinanzierte Rentensystem allein diese Last nicht mehr schultern kann.

Eine neue Kurzexpertise von Prof. Dr. Jan Schnellenbach im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zeigt: Eine stärkere kapitalgedeckte Altersvorsorge könnte den Generationenvertrag neu stabilisieren. Und das Beste: Wir müssen das Rad nicht völlig neu erfinden. Schweden macht längst vor, wie so ein System aussehen kann.

Warum Kapitaldeckung? Drei starke Gründe

Mehr Stabilität im Rentensystem
Während das Umlagesystem direkt an die deutsche Demografie gekoppelt ist, stützt sich Kapitaldeckung auf Erträge, die weltweit erwirtschaftet werden. Das macht das System robuster – gerade in einer alternden Gesellschaft.

Globale Chancen statt nationale Risiken
Kapitalgedeckte Systeme ermöglichen eine breite Streuung über Länder, Branchen und Anlageklassen. Die Rente hängt damit nicht länger allein vom wirtschaftlichen Schicksal Deutschlands ab, sondern vom globalen Wachstum.

3. Vermögensaufbau für breite Bevölkerungsschichten
Eine stärkere Kapitaldeckung kann sogar zur Reduzierung der Vermögensungleichheit beitragen. Das liegt auch am aktuellen Umlagesystem, das kaum privaten Vermögensaufbau zulässt. Kapitaldeckung kann das ändern: Sie hilft insbesondere Haushalten mit niedrigen Einkommen, schafft vererbbare Vermögenswerte, und stärkt wirtschaftliche Selbstbestimmung. In Ländern wie der Schweiz oder Schweden sind solche Effekte längst Realität.

Schweden zeigt, wie es gehen kann

Während Deutschland seit Jahrzehnten über Reformen diskutiert, hat Schweden sein Rentensystem bereits Mitte der 1990er-Jahre grundlegend modernisiert. Dort zahlt jede und jeder einen kleinen Teil des Einkommens in einen staatlich organisierten Aktienfonds ein. Ergebnis ist ein global anerkanntes Erfolgsmodell:

  • ein staatlicher Standardfonds mit hoher Rendite (Ø 7,4 % p.a. seit 1995),
  • niedrige Kosten und hohe Transparenz,
  • Wahlfreiheit ohne Überforderung,
  • eine breite politische Einigung, die das Thema entpolarisiert hat.

Das schwedische Modell zeigt: Kapitaldeckung ist kein Risiko – sie ist ein stabiler und praxiserprobter Baustein moderner Altersvorsorge.

Mehr als nur Rente: Kapitaldeckung stärkt die Gesellschaft

Kapitaldeckung wirkt weit über die Altersvorsorge hinaus. Studien zeigen:

  • Sie fördert finanzielle Bildung.
  • Sie macht Bürgerinnen und Bürger unabhängiger.
  • Sie stärkt langfristig die gesamte Volkswirtschaft.

Kurz gesagt: Ein kluger Mix aus Umlagesystem und Kapitaldeckung macht das System zukunftssicher.

Fazit: Ohne Kapitaldeckung wird es nicht gehen

Die Analyse zeigt klar: Eine moderne Rentenpolitik muss auf mehrere stabile Säulen setzen. Deutschland braucht den schrittweisen Ausbau kapitalgedeckter Elemente, eine Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung, und eine entpolitisierte, faktenorientierte Reformdebatte – wie in Schweden. Nur so wird der Generationenvertrag wieder tragfähig. Nur so bleibt die Rente sicher. Nur so schaffen wir Wohlstand auch für kommende Generationen.

Kapitalgedeckte Rente: Wie in Schweden!

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