Leipziger Buchmesse 2026

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit auf der Leipziger Buchmesse 2026

Auch in 2026 sind wir wieder auf der Leipziger Buchmesse mit einem Messestand und zahlreichen Veranstaltungen vertreten. Politische Bildung findet nicht nur in geschlossenen Räumen und starr designten Gesprächsrunden statt. Wir gehen dorthin, wo viele Menschen zusammen kommen und wollen mit diesen ins Gespräch zu aktuellen politischen Themen und zum Wert von Freiheit kommen. Wir präsentieren unsere eigenen Broschüren und Publikationen. Und wir bringen Autoren mit ihren Büchern und Politiker zusammen, um über Herausforderungen und Druckpunkte unserer freien Gesellschaft und Demokratie zu diskutieren.

Besuchen Sie uns am Stand der FNF auf der Leipziger Buchmesse vom 19. bis 22. März 2026 in der Halle 2 Stand B502.

Programm, Termine und alle Infos auf einen Blick

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur FNF auf der Leipziger Buchmesse 2026: Programmübersicht, Termine, Themen, Gäste sowie Hinweise zu Orten und Formaten. So können Sie Ihren Messebesuch gezielt planen und die Veranstaltungen auswählen, die Sie besonders interessieren.

Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse 2026 – für Gespräche über die Gegenwart und Zukunft von Freiheit und Demokratie, für neue Perspektiven und für politische Bildung im direkten Dialog.

  • Vorabend der Leipziger Messe, Felsenkeller, 19:30 – 20:30 Uhr

    Buch: Überlebenskampf

    Kriegstagebuch aus Nahost

    Der Hass auf Israel und der Antisemitismus sind seit dem 7. Oktober weltweit in einem beängstigenden Maße angestiegen. Auch in der Kulturszene und an Universitäten sind Boykottaufrufe gegenüber Israel inzwischen gesellschaftsfähig geworden – selbst in Deutschland, dem Land, das für die Shoa verantwortlich ist, das „nie wieder“geschworen hat und die Sicherheit Israels zur Staatsräson erklärt hat. 
    Als Sprecher der IDF versucht Arye Sharuz Shalicar, deutschen Spitzenpolitikern und Medienvertretern die neue Realität Israels und des Nahen Ostens zu erklären – genau 80 Jahre nach Kriegsende, 60 Jahre nach Aufnahme diplomatischer Beziehungen beider Staaten und zwei Jahre nach dem 7. Oktober. Seine Eindrücke und Erfahrungen hält er in seinem Tagebuch fest. Darin reflektiert ganz persönlich das deutsch-israelische Verhältnis inmitten dieser nicht enden wollenden Krise. Da Arye Sharuz Shalicar aufgrund der Situation nicht aus Israel ausreisen kann, wird er digital zugeschaltet. Vor Ort tritt an seine Stelle Ahmad Mansour und geht ins Gespräch mit Linda Teuteberg.

    Mit dem Autoren Arye Sharuz Shalicar (digital), Ahmad Mansour und Linda Teuteberg
    Moderation: Jan Feddersen, taz

     

    Zur Anmeldung: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/K2B8H

  • Besuchen Sie uns an unserem Messestand in Halle 5, B502

  • Trendforum Bildung, Messe, Halle 2, A310, 12.00 - 12:30 Uhr

    Marktwirtschaft und Unternehmertum in Schulbüchern
    Eine Analyse der ökonomischen Inhalte in deutschen Schulbüchern

    Die gemeinsam von DIE FAMILIENUNTERNEHMER/DIE JUNGEN UNTERNEHMER und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit beauftragte Studie nimmt die Darstellung von wirtschaftlichen Themen in deutschen Schulbüchern in den Blick. Die Forscher vom Zentrum für ökonomische Bildung in Siegen (ZÖBIS) kommen zu dem Schluss, dass wirtschaftliche Themen oft einseitig betrachtet werden. Unternehmerische Initiative kommt kaum vor. Dagegen wird der Staat meist als Problemlöser dargestellt, der den wirtschaftlichen Transformationsprozess voranbringt. Wir blicken gemeinsam mit einem Bildungspolitiker und einer Unternehmerin auf die Analyse und geben konkrete Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte als Arbeitsblätter dazu.

    Jörg Bernstein MdL, Berufsschullehrer und bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion
    Annika Koslosky, Verband der Unternehmerinnen, Landesvorsitzende Sachsen-Anhalt
    Moderation: Dirk Assmann, FNF

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    Im Anschluss Fortsetzung/Modifizierung als Standgespräch

    Marktwirtschaft und Unternehmertum in Schulbüchern
    Eine Analyse der ökonomischen Inhalte in deutschen Schulbüchern

    Jörg Bernstein MdL, Berufsschullehrer und bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion
    Annika Koslosky, Verband der Unternehmerinnen, Landesvorsitzende Sachsen-Anhalt
    Moderation: Dirk Assmann, FNF

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    Standgespräch am Messestand der FNF, 15:00 Uhr

    Buchbesprechung: Wenn das Denken die Richtung ändert

    Warum wir nicht mehr links sind

    Teaser der Veranstaltung vom Abend

    Harald Martenstein, Linda Teuteberg 
    Moderation: Reinhard Mohr 

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    Leipziger City, Sächsischer Wartesaal, 19:00 – 21:00 Uhr

    Buchbesprechung: Wenn das Denken die Richtung ändert

    Warum wir nicht mehr links sind

    Wir ändern uns - auch im Denken. Wolf Biermann hat dafür die knappste Formel gefunden: "Ich bin immer häufiger nicht mehr meiner Meinung." Dieses Staunen über sich selbst ist der Ausgangspunkt dieses Buches. Die Herausgeber Ulli Kulke und Reinhard Mohr versammeln zwölf Autorinnen und Autoren, fast alle geprägt von 68, linken Milieus oder der grünen Bewegung. Sie fragen sich, wie es dazu kam, dass sie heute nicht mehr von der Revolution träumen und nicht mehr an den Sozialismus glauben; dass sie den Staat weder verteufeln noch vergöttern; dass Marktwirtschaft, parlamentarische Demokratie und Rechtsstaat für sie zu den großen Errungenschaften zählen; und dass ihnen die Freiheit so wichtig ist, dass sie auf betreutes Denken und Sprechen gut verzichten können. Erzählt wird anschaulich und persönlich: von Irrtümern und Kurskorrekturen, von Widersprüchen, von komischen und bitteren Momenten. Denn kaum etwas ist schwerer, als sich von einem vertrauten Weltbild zu lösen, das zur geistigen und emotionalen Heimat geworden ist. Warum also tut man das? Gab es einen Moment, der alles drehte? Oder viele kleine Anstöße - in der Uni, im Beruf, im Privatleben? Vielleicht war es auch nur Rudi in der WG, der 1977 den Parmaschinken aus dem Kühlschrank nahm und billige Bierwurst zurücklegte: eine lächerlich-kleine, doch sprechende Ungerechtigkeit im selbstverwalteten Kollektiv. Wie hält man den Abschied von der alten Gruppe aus, den Verlust von Freunden? Glaubt man danach an gar nichts mehr - oder bildet sich heimlich eine neue Blase, in der Kritik an Ideologien selbst zur Ideologie wird?


    Über allem schwebt die Rede vom "Rechtsruck". Anders als in Frankreich, wo "la Gauche" und "la Droite" seit jeher zwei feste Größen sind, hat sich hierzulande in den letzten Jahren eine bequeme Gleichung eingebrannt: Wer nicht links oder wenigstens grün ist, gilt als rechts. Und wer rechts ist, steht schnell unter dem Verdacht, eigentlich rechtsradikal zu sein - also Nazi. Diese Abkürzung ersetzt kein Argument.

    Henryk M. Broder, Harald Martenstein, Linda Teuteberg 
    Moderation: Reinhard Mohr 

     

    Zur Anmeldung: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/9ZTNQ

  • Forum Mensch und KI – KI, Geschichten aus der Zukunft, Halle 2, B601/C600 12:00 – 12:30 Uhr

    Wem gehört die Kunst?
    Generative KI, Kunst und Politik. Zwischen kreativer Disruption und gesellschaftlicher Gestaltung

    Generative Künstliche Intelligenz (KI) verändert sehr schnell, wie Kunst entsteht, wie Kultur Geld verdient und wie Menschen sich eine Meinung bilden. Heute können Computer automatisch Texte, Bilder, Musik und Stimmen erstellen. Deshalb stellen sich wichtige Fragen: Was ist noch menschliche Kreativität? Was bringt neue Technik? Und welche Regeln braucht die Politik?

    Die Veranstaltung auf der Leipziger Buchmesse ist nicht nur für Fachleute. Es geht vor allem um politische Fragen und um gemeinsame Werte – nicht um technische Details oder komplizierte Gesetzesthemen. Ziel ist eine offene, gut verständliche und auch kontroverse Diskussion: Welche Chancen und welche Risiken hat generative KI für Kunst, Kultur und die Kreativwirtschaft?

    Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt
    Benno Lehmann, Kreativtechnologe, Schauspieler, Synchronsprecher
    Impuls und Moderation: Leonard Barth, Jurist und Doktorand im Themenfeld rechtlicher Bewertung generativer KI (Stipendiat der FNF)

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    Standgespräch, Messestand der FNF, im Anschluss
    KI nicht durch Überregulierung verhindern

    Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt
    Leonard Barth, Jurist und Doktorand im Themenfeld rechtlicher Bewertung generativer KI (Stipendiat der FNF)

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    Standgespräch, Messestand der FNF, 13:30 – 14:00 Uhr

    Streit und Straßenkampf – Unterwegs für die Freiheit
    Buchbesprechung mit Karoline Preisler

    Teaser für Abendveranstaltung in der City
    Karoline Preisler, Autorin
    Prof. Ilse Nagelschmidt, Moderation

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    Standgespräch, Messestand der FNF, 14:30 – 15:00 Uhr

    Deutschland im Freiheitscheck

    Andreas Silbersack MdL, Rechtsanwalt und Vorsitzender der FDP Landtagsfraktion
    Moderation: Charlotte Zeller

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    Café Europa, Messe, Halle 4, E401, 16:00 – 16:30 Uhr

    Jüdisches Leben unter Druck

    Antisemitismus auf deutschen Straßen, in Universitäten und Anschläge auf Synagogen

    Jüdisches Leben in Deutschland ist lebendig, vielfältig – und zugleich zunehmend bedroht. Die letzten Jahre haben gezeigt, wie brüchig Sicherheitsgefühle geworden sind. Besonders sichtbar wird dies im erschütternden Anschlag auf die Synagoge in Halle: Am 9. Oktober 2019 versuchte ein schwer bewaffneter Rechtsextremist, gewaltsam in die Synagoge einzudringen, scheiterte an der Tür und tötete anschließend zwei Menschen. Dieser Angriff steht sinnbildlich für eine Entwicklung, die uns als Gesellschaft herausfordert.

    Auch an deutschen Hochschulen zeigt sich ein besorgniserregender Trend. Propalästinensische Proteste greifen immer häufiger klassische antisemitische Narrative auf – darauf weist etwa der Antisemitismusbeauftragte der Universität Leipzig hin. Gleichzeitig nimmt die Zahl antisemitischer Vorfälle an Hochschulen deutlich zu: 2023 wurden über 150 Fälle gemeldet, darunter Schmierereien, Anfeindungen und Demonstrationen mit israelfeindlichen Slogans. Auch deutschlandweit werden Universitäten seit Monaten Schauplätze propalästinensischer und teils offen antisemitischer Demonstrationen.

    Auf der Straße setzt sich dieses Bild fort: Demonstrationen, auf denen antisemitische Parolen gerufen oder israelbezogene Feindbilder verbreitet werden, sind keine Randerscheinung mehr. Der Diskurs um den Nahostkonflikt wird häufig genutzt, um Juden und Jüdinnen pauschal zu diffamieren – ein Muster, das antisemitische Ideologien seit Jahrzehnten kennzeichnet.

    Unsere Diskussion möchte diesen Entwicklungen nachgehen:

    – Welche Auswirkungen haben sie auf jüdisches Leben in Deutschland?
    – Wie unterscheiden wir legitime Kritik von antisemitischer Stimmungsmache?
    – Welche Verantwortung tragen Hochschulen, Politik und Zivilgesellschaft?
    – Und was braucht es, damit Jüdinnen und Juden sich in Deutschland sicher fühlen können?

    Wir laden alle Interessierten herzlich ein, gemeinsam mit Expertinnen und Experten über die aktuellen Herausforderungen zu sprechen – offen, sachlich und entschlossen gegen jede Form von Hass.

    Andreas Silbersack MdL, Rechtsanwalt und Vorsitzender der FDP Landtagsfraktion
    Karoline Preisler, Juristin, Aktivistin, Sachbuchautorin
    Moderation: Charlotte Zeller, FNF

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    Begleitprogramm „Leipzig liest“, Mendelsohn-Haus in der Leipziger City, 19:00 – 21:00 Uhr

    Streit und Straßenkampf – Unterwegs für die Freiheit
    Buchbesprechung mit Karoline Preisler

    Seit dem 7. Oktober 2023 sind rassistische Diskriminierungen und israelbezogener Antisemitismus in Deutschland drastisch angestiegen. In diesen

    herausfordernden Zeiten zeigt die Berlinerin Karoline Preisler Mut und Rückgrat.

    Seit dem Massaker der Hamas besucht die Juristin, Aktivistin und das FDP-Mitglied regelmäßig Anti-Israel-Demos, um dort still am Rand stehend mit dem Schild „Rape is not Resistance“ auf die israelischen Opfer sexualisierter Gewalt und die Geiseln aufmerksam zu machen. Sie wird regelmäßig bespuckt und tätlich angegriffen, sodass sie und ihre Kinder mittlerweile unter Polizeischutz stehen.

    Ein Blumenstrauß und Pappschild sind ihre Markenzeichen geworden.

    Trotz alltäglicher Morddrohungen - Preisler ist zur Zielscheibe für Querdenker, Reichsbürger und Islamisten geworden - lässt sich die mutige Einzelkämpferin ihr Engagement für die freie Meinungsäußerung aber nicht nehmen. Sie geht weiterhin nicht nur zu aggressiven Anti-Israel und Pro-Hamas-Demos mit ihrem Schild – und muss dabei immer von einer Gruppe Polizisten beschützt werden. Sie ist die einzige Politikerin, die dort regelmäßig zu finden ist und ist mittlerweile auch international für ihren Mut bekannt.

    Karoline Preisler, Autorin
    Prof. Ilse Nagelschmidt, Moderation

     

    Zur Anmeldung: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/YOSJ1

  • Standgespräch, Messestand der FNF, 12:00 – 12:30 Uhr

    Buchbesprechung 75 Jahre Soziale Marktwirtschaft

    Nils Goldschmidt, Autor
    Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales, stellv. Bundesvorsitzende FDP

    Moderation: Prof. Dr. Gunther Schnabl, 

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    Forum Sachbuch-Wissen, Halle 2, C601/D600 13:00 – 13:30 Uhr

    Die radikale Mitte

    Ideen für eine Zukunft der demokratischen Marktwirtschaft

    Das Land ist müde, und seine Mitte ist es auch: Die Institutionen des 20. Jahrhunderts sind mit den Herausforderungen des 21. überfordert. Sie sind ausgelegt für das Verhandeln von Verteilungsfragen und die Verlangsamung von Neuem. Heute aber durchläuft die Gesellschaft wieder eine Phase des radikalen Wandels. Von Infrastruktur über Geopolitik, demokratische Teilhabe oder die Umwälzungen durch technologischen Fortschritt - überall muss gebaut, verändert, neu gedacht werden. Stattdessen wird die Asymmetrie zwischen den Herausforderungen und den angebotenen Lösungen immer größer. Die staatstragenden politischen Parteien des Zentrums stehen für immer mehr Menschen vor allem für Stillstand.

    Wenn die Mitte die Demokratie verteidigen will, muss sie den Bürgern deshalb das Vertrauen in ihre Fähigkeit zur Problemlösung zurückgeben. Sie muss radikal werden - oder zumindest radikal anders, größer, denken, in Ergebnissen statt Stellschrauben.

    Dieser Debattenband sammelt Ideen, wie das gelingen kann. Die Beiträge fragen nach neuer staatlicher Handlungsfähigkeit, liberalem Fortschritt, gesellschaftlichem Zusammenhalt und entwickeln Ideen für eine die Zeit nach der Zeitenwende.

    Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales, stellv. Bundesvorsitzende FDP
    Dr. Alexander Görlach, Mitautor im Buch
    Sven Gerst, Mitautor im Buch

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    Fortsetzung am Messestand der FNF im Anschluss ca. 13:45 Uhr

    Die radikale Mitte

    Ideen für eine Zukunft der demokratischen Marktwirtschaft

    Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales, stellv. Bundesvorsitzende FDP
    Dr. Alexander Görlach, Mitautor im Buch
    Sven Gerst, Mitautor im Buch

  • Publikationen und Broschüren: Wissen zum Mitnehmen

    Am FNF-Messestand präsentieren wir eine Auswahl unserer Broschüren, Analysen und Publikationen. Sie bieten Hintergründe, Begriffe, Argumentationshilfen und Einordnungen zu aktuellen Themen – kompakt, verständlich und praxisnah. Ob Sie sich auf eine Diskussion vorbereiten, ein Thema vertiefen oder neue Impulse für Engagement suchen: Unsere Materialien unterstützen dabei, politische Debatten sachlicher zu führen und Freiheit als zentralen Wert demokratischen Zusammenlebens besser zu verstehen.

    Publikationen

    Marktwirtschaft und Unternehmertum in Schulbüchern

    Die gemeinsam von DIE FAMILIENUNTERNEHMER/DIE JUNGEN UNTERNEHMER und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit beauftragte Studie nimmt die Darstellung von wirtschaftlichen Themen in deutschen Schulbüchern in den Blick. Die Forscher vom Zentrum für ökonomische Bildung in Siegen (ZÖBIS) kommen zu dem Schluss, dass wirtschaftliche Themen oft einseitig betrachtet werden. Unternehmerische Initiative kommt kaum vor. Dagegen wird der Staat meist als Problemlöser dargestellt, der die wirtschaftlichen Transformationsprozess voranbringt.

    Ökonomische Bildung

    Um die ökonomische Bildung ist es in Deutschland nicht gut bestellt. Ein eigenständiges Schulfach Wirtschaft gibt es nicht in allen Bundesländern an allen Schulformen – ganz im Gegenteil. Selbst Mischfächer wie Politik und Wirtschaft oder Wirtschaft und Recht werden nicht flächendeckend angeboten. Dabei spricht viel für einen besseren Wirtschaftsunterricht. Mit einer Umfrage wurde deshalb untersucht, wie Menschen im Rückblick auf die Behandlung wirtschaftlicher Inhalte während ihrer Schulzeit blicken. Die Ergebnisse sind damit vor allem eins: Ein Auftrag an die Politik, die seit langem bekannten Missstände der ökonomischen Bildung zu beheben.

    Bildung und KI

    Das Paper „Bildung und KI“ analysiert Potenziale, Herausforderungen und notwendige Bedingungen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz im deutschen Schulsystem. Es plädiert für eine chancengerechte, kompetenzorientierte und verantwortungsvolle Integration von KI, die nicht Lehrkräfte ersetzt, sondern unterstützt – vorausgesetzt, rechtliche, infrastrukturelle und didaktische Voraussetzungen werden geschaffen. Was ist nötig? Mut zur Innovation, eine klare politische Rahmensetzung und eine fundierte Auseinandersetzung mit der Frage, was Bildung im KI-Zeitalter leisten soll.

    Nachhaltige Wege aus der Baukrise

    Immer weniger Baugenehmigungen, immer mehr Stornierungen, immer weniger Wohnungen und immer höhere Mieten. Der deutsche Wohnungsmarkt steckt in einer tiefen Krise, und bisher ist kein Ende dieser Abwärtsspirale in Sicht. Ein wesentlicher Teil dieses Problems sind die immens hohen Baukosten. Unsere neue Studie „Nachhaltige Wege aus der Baukrise“ präsentiert innovative Lösungsansätze zur Kostensenkung und verdeutlicht, an welchen Hürden die meisten Innovationen hierzulande scheitern.

    Kapitalgedeckte Altersvorsorge

    Die Stärkung der kapitalgedeckten
    Altersvorsorge sollte Bestandteil eines
    Reformpakets der Rente sein. Deutschland hinkt
    im europäischen Vergleich bereits weit
    hinterher, wenn es darum geht, privaten
    Vermögensaufbau als wichtiges Element der Altersvorsorge zu stärken. Das Beispiel Schweden zeigt, wie eine kapitalgedeckte
    Altersvorsorge mit individueller Verantwortung der Versicherten gut
    funktionieren kann.

    Zukunft durch Innovation

    Deutschland hat alles, was es braucht, um wieder zur Innovation Nation zu werden – Wissen, Talente und unternehmerische Stärke. Das Policy Paper „Zukunft durch Innovation“ zeigt anhand von sieben Handlungsfeldern (7K), wie mehr Tempo, bessere Rahmenbedingungen und mutige Entscheidungen dieses Potenzial freisetzen können. Ein Impulspapier, um Innovation wieder zum zentralen Projekt für Wachstum, Wohlstand und Zukunftssicherheit zu machen.

    Drohnenabwehr

    Das Policy Paper „Drohnenabwehr“ bietet einen Überblick über die rasant wachsende sicherheitspolitische Bedeutung von Drohnen und zeigt, warum Deutschland und Europa jetzt umfassend handeln müssen. Es ordnet die Debatte um Drohnen, Drohnenwall und hybride Bedrohungen ein, analysiert politische und technische Herausforderungen und formuliert Empfehlungen für ein resilienteres, moderneres Sicherheitskonzept im Bereich der Drohnenabwehr.

    Wirksamkeit von Wahlkampfinstrumenten

    Knappere Budgets, immer weniger Engagierte – wie führen Sie trotzdem effektive Kampagnen? Diese Analyse liefert Kampagnenmanagerinnen und Kampagnenmanagern die Datengrundlage für strategische Entscheidungen. Basierend auf 7.337 Befragungen zeigt die Studie: Wahlplakate dominieren mit 94 % Reichweite, Social Media erreicht gezielt junge Wählerinnen und Wähler (63 % bei 18-29-Jährigen). Während direkte Ansprache massiv unterschätzt wird, werden Wahlkampfstände hingegen massiv überschätzt. Erfahren Sie, welche Instrumente wirklich wirken und reichern Sie Ihre Erfahrungsschatz mit Daten weiter an.

    Deutschland im Freiheitscheck

    98 % der Deutschen halten Freiheit für essenziell für eine gut funktionierende Gesellschaft. Doch das Gefühl von Freiheit ist nicht selbstverständlich. Das Gefühl von Freiheit stirbt zentimeterweise und zwar im Alltag statt im Abstrakten. Die Umfrage der FNF zeigt: Ein Bargeldverbot wird stärker gefürchtet als die Vorratsdatenspeicherung. Abstrakte Bürgerrechte interessieren weniger, konkrete Alltagseingriffe schon. Zugleich wünschen sich die Menschen einen Staat, der befähigt statt bevormundet. Für liberale Politik ergibt sich daraus ein klarer Auftrag.

    Liberale Strategien für den ländlichen Raum

    Unser Policy Paper „Liberale Strategien für den ländlichen Raum“ widmet sich den spezifischen Herausforderungen ländlicher Regionen und stellt liberale Lösungsansätze vor. Dabei zeigt sich: Liberale Politik passt wie maßgeschneidert zum ländlichen Raum, weil die Prinzipien liberaler Politik auf kommunale Selbstverwaltung, Freiheit und Eigenverantwortung gründen.

    Infoflyer Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

    Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit setzt sich für eine freie, offene Gesellschaft und eine starke Demokratie ein. Unser Bildungsauftrag: Menschen inspirieren, Demokratie aktiv zu gestalten. Mit über 500 Mitarbeitenden weltweit, mehr als 2.200 Veranstaltungen jährlich in Deutschland und umfassenden Publikationen zu politischen Themen fördern wir liberale Werte in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Wir schaffen Räume für Austausch, Innovation und Engagement.

    Hans-Dietrich Genscher

    Vor 30 Jahren wurden als „Sternstunden der Diplomatie“ der „2+4-Vertrag“ (12.9.) und die „Charta von Paris“ (21.11.) unterzeichnet. Sie bilden im langjährigen Wirken des Außenministers Hans-Dietrich Genscher den unbestreitbaren Höhepunkt. Aus diesem Anlass erinnert die Friedrich-Naumann-Stiftung für Freiheit mit einer kleinen Broschüre an Leben und Werk dieser außergewöhnlichen liberalen Persönlichkeit.

    Guido Westerwelle

    Am 18. März 2021 jährte sich zum fünften Mal der Todestag von Dr. Guido Westerwelle. Aus diesem Anlass hat sich die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in der Reihe „Public History“ mit seinem Leben in Politik und Gesellschaft, in der Öffentlichkeit und im Privaten beschäftigt.

    FNF auf der Leipziger Buchmesse 2026: Politische Bildung im Gespräch

    Auch 2026 ist die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) wieder auf der Leipziger Buchmesse vertreten – mit einem Messestand, eigenen Publikationen und einem Programm aus Gesprächen, Buchvorstellungen und Diskussionen. Die Leipziger Buchmesse ist ein Ort für Geschichten, Ideen und Kontroversen. Genau hier setzt die FNF an: Wir bringen politische Bildung dorthin, wo viele Menschen zusammenkommen, und laden dazu ein, über die großen Fragen unserer Zeit zu sprechen – über FreiheitDemokratie und die Verantwortung, die mit beidem einhergeht.

    Leipziger Buchmesse – ein idealer Ort für Debatten

    Politische Bildung findet nicht nur in Seminarräumen und starr geplanten Gesprächsrunden statt. Auf der Leipziger Buchmesse entstehen Begegnungen spontan – zwischen Leserinnen und Lesern, Autorinnen und Autoren, Medien und Politik. Diese Offenheit macht die Messe zu einem perfekten Raum für Austausch: kontrovers, respektvoll und nah an den Themen, die Menschen im Alltag beschäftigen. Mit unserer Präsenz möchten wir Neugier wecken, Perspektiven erweitern und Diskussionen ermöglichen, die über Schlagzeilen hinausgehen.

    Veranstaltungen, Diskussionen und Buchgespräche mit Gästen aus Politik und Gesellschaft

    Das Programm der FNF auf der Leipziger Buchmesse 2026 bringt unterschiedliche Stimmen zusammen: Autorinnen und Autoren mit ihren Büchern, Politikerinnen und Politiker mit praktischer Erfahrung sowie Gäste aus Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen Debatten über die Herausforderungen einer freien Gesellschaft – etwa über die Belastbarkeit demokratischer Institutionen, den Umgang mit Polarisierung, die Bedeutung von Meinungsfreiheit und die Frage, wie eine offene, pluralistische Demokratie auch unter Druck handlungsfähig bleibt.

    Unsere Veranstaltungen sind so konzipiert, dass sie nicht nur informieren, sondern zum Mitdenken und Mitreden einladen. Denn Demokratie lebt von Beteiligung – und von Menschen, die bereit sind, Argumente zu prüfen, Fragen zu stellen und andere Perspektiven auszuhalten.