Regionalbüro Mitteldeutschland

Politische Bildungs- und Netzwerkarbeit in Sachsen-Anhalt und Thüringen
Begegnungsstätte Deutsche Einheit
Begegnungsstätte Deutsche Einheit

Das Team des Regionalbüros Mitteldeutschland organisiert Veranstaltungen der politischen Erwachsenenbildung im Mitteldeutschen Raum, hauptsächlich in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dabei kooperieren wir mit den liberalen Landesstiftungen wie z.B. der Erhardt-Hübner-Stiftung e.V. in Sachsen-Anhalt.

Die Palette reicht von Seminaren im kleinen Rahmen, in denen intensiv zu einem fachlichen Thema wie Pressearbeit, Rhetorik oder auch kulturhistorischen Themen gearbeitet wird. In der Begegnungsstätte Deutsche Einheit organisieren wir Vortragsabende zu Themen der jüngeren deutschen Geschichte und zur Geschichte des Liberalismus. An zentraleren Orten organisieren wir Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen von Politik und Gesellschaft.

Ein Angebot für Schulklassen sind unsere Trainings zu Zivilcourage und zu Extremismus in der Gesellschaft, aber auch unterrichtsergänzende Angebote zur deutschen Geschichte, insbesondere zur Deutschen Teilung und Wiedervereinigung, zu denen wir auch mit Zeitzeugen arbeiten. Jedoch sind auch gemeinsame Besuche bei Vertretern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur im Programm, mit denen die Teilnehmer dann an authentischen Orten zu aktuellen Fragen ins Gespräch kommen können.

Unterstützt wird das Team des Regionalbüros dabei von Liberalen Forenleitern aus den jeweiligen Regionen in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Forenleiter haben ihr Ohr noch näher an den interessanten Themen vor Ort und organisieren daraus bedarfsgerechte Veranstaltungen, die einen hohen lokalen Bezug haben können. Wir kooperieren regelmäßig mit Gedenkstätten und staatlichen Strukturen wie der Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen, aber auch mit politisch nahestehenden Organisationen wie den Liberalen Mittelstandsinitiativen oder den Liberalen Hochschulgruppen.

 

Eine Dauerausstellung zeigt jüngere deutsche Geschichte von der Weimarer Republik bis hin zur Deutschen Einheit
Eine Dauerausstellung zeigt jüngere deutsche Geschichte von der Weimarer Republik bis hin zur Deutschen Einheit

Das Geburtshaus von Hans-Dietrich Genscher wurde zur Begegnungsstätte Deutsche Einheit

Eine Dauerausstellung zeigt jüngere deutsche Geschichte von der Weimarer Republik bis hin zur Deutschen Einheit

Inmitten eines Erschließungsgebietes für neue Einfamilienhäuser in Halle-Reideburg steht ein saniertes Gebäude aus dem Jahre 1865. Es ist das Geburtshaus von Hans-Dietrich-Genscher, Außenminister a.D.

Vor dem drohenden Abriss gerettet wurde es Dank einer Initiative der ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper (FDP). Die damaligen Besitzer des Hauses, Familie Kreime, schenkten das Gebäude 2007 der Erhard-Hübner-Stiftung, der liberalen Landesstiftung Sachsen-Anhalts. Mit Hilfe eines Kredits, zahlreicher Spenden von Unternehmen und Privatpersonen sowie Mitteln aus Lotto Toto wurde das Haus für insgesamt 600 000 Euro wieder hergerichtet.

Heute ist das „Genscherhaus“, wie es in der Bevölkerung genannt wird, ein Ort, der an die schwierigen politischen Etappen der Wiedervereinigung erinnert: an die Offenhaltung der Deutschen Frage im Ost-Westkonflikt, den Dehler-Besuch in Moskau 1963 zur Unterredung über die Berlin-Frage, zur Ostpolitik der BRD, Brief zur Deutschen Einheit 1970, den KSZE-Prozess ab 1973, Glasnost und Perestroika, Genschers Appell in Davos 1987, Gorbatschow ernst zu nehmen sowie seinen Auftritt in der Prager Botschaft 1989 und nicht zuletzt die Rolle der Ostdeutschen 1989, die sich auf den Straßen Freiheit und Demokratie friedlich erstritten. Besonderer Bestandteil ist ein Faksimile des 1990 abgeschlossenen Zwei-plus-Vier-Vertrages.

Betreiber des Hauses ist die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, die von dort aus Angebote der politischen Bildung im Raum Sachsen-Anhalt und Thüringen organisiert. Während der Bürozeiten wochentags von 10 bis 16 Uhr ist die Ausstellung individuell zu besichtigen. Nach Voranmeldung werden auch Führungen in dieser Zeit sowie abends und am Wochenende angeboten. Ein angeschlossener Seminarraum erlaubt es Gruppen, einzelne Themen der Ausstellung vorher oder im Anschluss an eine Führung noch einmal zu vertiefen und auf Wunsch auch mit Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen.

Kontakt

Katja Raab
Regionalbüroleiterin
Tel.: +49 (0)345.6 86 96 12
Mail: katja.raab@freiheit.org

Heike Heil
Sachbearbeiterin
Tel.: +49 (0)345.6 86 96 10
Mail: heike.heil@freiheit.org

Birgit Kansy
Sachbearbeiterin
Tel.: +49 (0)345.6 86 96 11
Mail: birgit.kansy@freiheit.org

Adresse

Regionalbüro Mitteldeutschland
Schönnewitzer Straße 9a
06116 Halle
Germany
Telefon: 
+49 (0)345.6 86 96 0
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