Gewalt findet nicht nur dort statt, wo sie unmittelbar sichtbar wird. Sie kann in Partnerschaften und Familien, im sozialen Umfeld und im digitalen Raum auftreten – und bleibt oft lange unerkannt.
Partnerschaftsgewalt betrifft Frauen in besonderem Maße: In Deutschland waren 2024 rund 136.000 der polizeilich registrierten Opfer von Partnerschaftsgewalt weiblich. Das entspricht 79,3 % aller erfassten Opfer. Die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen, denn viele Betroffene wenden sich nicht an die Polizei.
Frauen und Mädchen sind zudem von sexualisierter und digitaler Gewalt betroffen. Um Ursachen, Risikofaktoren und unterschiedliche Betroffenheiten zu verstehen, braucht es einen differenzierten Blick auf die verschiedenen Formen von Gewalt.
Woran lässt sich erkennen, dass ein Mensch möglicherweise Gewalt erlebt? Manchmal sind es kleine Veränderungen, die Fragen aufwerfen: Sie trägt selbst an heißen Sommertagen konsequent langärmelige Kleidung, als wolle sie ihren Körper vor den Blicken anderer verbergen. Ihr kommen häufig Tränen, scheinbar ohne erkennbaren Grund. Angst scheint ihr ständiger Begleiter zu sein. Vielleicht zieht sie sich zurück, wirkt ungewöhnlich still oder erschrickt bei bestimmten Situationen. Solche Beobachtungen können Hinweise darauf sein, dass etwas nicht stimmt. -Oft schweigen Betroffene aus Angst, Scham oder Sorge vor den Konsequenzen, wenn sie sich jemandem anvertrauen. Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu sein, Veränderungen ernst zu nehmen, behutsam nachzufragen und Betroffenen ohne Vorverurteilung zuzuhören.
Wie können wir Gewalt frühzeitig erkennen? Was brauchen Betroffene, um sich Hilfe zu suchen? Und wie können wir als Angehörige, Freundeskreis oder Teil des persönlichen Umfelds unterstützen? Über diese Fragen sprechen Bettina Houben, Landesvorsitzende der Liberalen Frauen, und Amila Radoch-Hamzic, Vorsitzende der Liberalen Frauen Köln und des Bezirksverbands Köln, mit Suna Tanis, Leiterin des Frauenhauses Oberhausen.
Gemeinsam möchten wir diskutieren, wie Frauen und Mädchen besser vor Gewalt geschützt, Betroffene gestärkt und Hilfsangebote leichter zugänglich gemacht werden können. Ziel ist es, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, wirksame Prävention zu fördern und Wege aufzuzeigen, wie Betroffene die Unterstützung erhalten, die sie brauchen – damit Gewalt nicht unsichtbar bleibt und niemand mit seinen Erfahrungen allein gelassen wird.
Melden Sie sich zu dieser wichtigen Veranstaltung an – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Podiumsdiskussion Wenn Gewalt unsichtbar bleibt
Frauen und Mädchen schützen, Gewalt erkennen und verhindern
Veranstalter:
Bildungszentrum NRW
Gäste
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Suna Tanis
Programm
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Registrierung und Check-in
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Katrin Schlösser
Programm-Managerin des Landesbüros NRW, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
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Katrin Schlösser
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Begrüßung
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Bettina Houben
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Bettina Houben
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Im Gepräch
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Suna Tanis
Leiterin Frauenhaus Oberhausen -
Bettina Houben
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Amila Radoch-Hamzic
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Suna Tanis
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Ihre Fragen
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Suna Tanis
Leiterin Frauenhaus Oberhausen -
Bettina Houben
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Amila Radoch-Hamzic
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Suna Tanis
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Get-together
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Ende der Veranstaltung
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Kooperationspartner
Liberale Frauen NRW