Im April 2022 gehen die Franzosen an die Urnen, um einen neuen Staatspräsidenten zu wählen. Anders als in vielen anderen europäischen Ländern, wird der französische Präsident direkt vom Volk gewählt und verfügt über beträchtliche politische Kompetenzen, u.a. auch im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik. Aufgrund dieser starken Stellung des Staatsoberhauptes ist die Wahl für Frankreichs Partner in Europa, insbesondere Polen und Deutschland („Weimarer Dreieck“), aber auch für die Europäische Union von besonderer Relevanz.
Die kommenden Jahre werden nämlich in großen Fragen entscheidend sein: Wie kann die EU für ihre Sicherheit und die ihrer unmittelbaren Nachbarn sorgen, insb. mit Blick auf den Krieg in der Ukraine? Wie kann der Klimawandel gemeinsam bewältigt und gleichzeitig die Energiesicherheit gewährleistet werden? Kann ein Ausgleich gelingen zwischen der aktuell viel diskutierten Idee von ‚Europäischer Souveränität‘ bzw. ‚Autonomie‘ und der Realität der Nationalstaaten? Wie kann die EU angesichts der vielfältigen inneren Herausforderungen und externen Krisen ihre Handlungsfähigkeit verbessern?
Gemeinsam blicken wir aus polnischer, deutscher und französischer Perspektive auf die kommende Präsidentschaftswahl und gehen der Frage auf den Grund: Welche Bedeutung hat der Wahlausgang für Europa? Was sollte politisch, wirtschaftlich und zivilgesellschaftlich passieren, damit in einem „Weimarer Dreieck der Zukunft“ Synergien entstehen, die Europa voranbringen können? Welche historischen und aktuellen Kontexte gilt es dabei zu berücksichtigen?
Eine Kooperationsveranstaltung des Gustav-Stresemann-Instituts (GSI) Bonn, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF), des Centre Ernst-Robert-Curtius (CERC) der Universität Bonn, des Institut Français Bonn, des Generalkonsulat der Republik Polen in Köln, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Köln-Bonn e.V., der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V. und des Colloquium Humanum e.V..
Podiumsdiskussion Vor der Wahl: Elysée und Europa
Deutsch-französisch-polnische Perspektiven auf die französische Präsidentschaftswahl
Veranstalter:
Landesbüro Nordrhein-Westfalen
Programm
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Herzlich Willkommen!
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Wilfried Klein
Geschäftsführender Vorstand und Leiter des GSI e.V.
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Wilfried Klein
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Grußwort
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Dr. Olivia Berkeley-Christmann
Französische Generalkonsulin und Leiterin des Institut français Düsseldorf
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Dr. Olivia Berkeley-Christmann
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Vor der Wahl: Elysée und Europa - Deutsch-französisch-polnische Perspektiven auf die französische Präsidentschaftswahl – Analyse & Diskussion
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Prof. Dr. Andreas Wirsching
Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin -
Jakub Wawrzyniak
Generalkonsul der Republik Polen in Köln und Doyen des Konsularischen Korps in Nordrhein-Westfalen -
Michael Krons
Leit. Redakteur der Programmgeschäftsführung PHOENIX/ZDF -
Marie Augère
Projektleiterin Europäischer Dialog - Europa politisch denken bei der Sitftung Genshagen
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Prof. Dr. Andreas Wirsching
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Ende der Veranstaltung
Kooperationspartner
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Landeszentrale für politische Bildung NRW
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Generalkonsulat der Republik Polen in Köln
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Institut francais Bonn
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Deutsch-Polnische Gesellschaft Köln-Bonn e.V.
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Gustav Stresemann Institut
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Centre Ernst Robert Curtius (CERC) der Uni Bonn
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Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V.
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Colloquium Humanum e.V.