Im Mittelpunkt stehen drei sich ergänzende Perspektiven: Laura Busche beschreibt in Ihrem Buch persönliche und alltägliche Erfahrungen mit Rollenbildern, Sexismus und sprachlicher Selbstbehauptung; Dr. Heike Pantelmann ordnet aus wissenschaftlicher Sicht ein, wie Sprache Diskriminierung und sexualisierte Gewalt sichtbar machen oder Machtverhältnisse, Abwertung und Schuldumkehr stabilisieren kann und Dr. Maren Jasper-Winter erörtert die politische Dimension und fragt, was es bedeutet, die eigene Stimme unter Bedingungen staatlicher Zensur und Repression zu finden und zu behaupten. Gemeinsam diskutieren die Gäste, wie Sprache Selbstbestimmung ermöglicht und warum Gleichberechtigung und der Schutz vor Gewalt Voraussetzungen demokratischer Freiheit sind.
Die Veranstaltung verbindet die Lesung ausgewählter Passagen mit einem moderierten Gespräch und einem anschließenden Publikumsgespräch über die Frage, was eine Gesellschaft wirklich frei macht und wie Menschen ihre Stimme finden.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Berlin Freedom Week statt.
Diese Veranstaltung wird aus Mitteln der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.