Anmeldeschluss: 21. Juli 2023!
"Wir Juden sind wieder ein Teil dieses Landes, unseres Landes, wir haben gebaut, wir bleiben, und wir gehören hierher", das sagte Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, am 9. November 2006 zur Eröffnung der neuen Hauptsynagoge am St.-Jakobs-Platz. Der Umzug aus der seit 1947 bestehenden Hinterhofsynagoge in der Reichenbachstraße ins Herz der Münchner Altstadt war ein symbolträchtiger Meilenstein.
Die mit Unterstützung von König Ludwig II. gebaute alte Hauptsynagoge München stand bis 1938 an der Herzog-Max-Straße. In der Nazizeit wurde im Juni 1938 die Israelitische Kultusgemeinde von Seiten der Stadt gezwungen, die Synagoge mitsamt Grundstück für den festgesetzten Preis von 100.000 Reichsmark abzutreten, wenige Tage darauf wurde das imposante Bauwerk auf persönlichen Befehl Hitlers abgerissen. "Verkehrstechnische Bedenken " wurden zur Begründung vorgeschoben. Sie war eine der ersten Synagogen in Deutschland, die von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Seit 1969 erinnert ein Gedenkstein in der Herzog-Max-Straße / Ecke Maxburgstraße an das Gebäude. Das Grundstück wurde 1999 an Karstadt verkauft, das so sein benachbartes Warenhaus Oberpollinger erweitern konnte. Der Verkaufserlös von 20,5 Millionen Euro wurde in den Bau des Neuen Jüdischen Zentrums auf dem Jakobsplatz investiert.
Die Führung erlaubt den Blick in das Innere der neuen Hauptsynagoge und zeigt, wie die Architektur Gemeindeleben und Erinnerungskultur verbindet, um das Gedenken an die über 4.500 in der Nazi-Zeit ermordeten Juden zu fördern. So lernen wir das Forum für Wissensvermittlung und Begegnung für Juden und Nichtjuden in München und Bayern aus erster Hand kennen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung über die Plattform der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ist Voraussetzung zur Teilnahme.
Studienreise / Exkursion Jüdisches Leben in München
Führung durch die Ohel-Jakob-Synagoge
Veranstalter:
Landesbüro Bayern
Mitveranstalter:
Thomas-Dehler-Stiftung
Programm
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Anmeldeschluss: 21. Juli 2023!
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Treffpunkt vor der Synagoge und SicherheitskontrolleBesucher, die nach 17:15 Uhr eintreffen, können leider nicht mehr eingelassen werden!
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Herzlich Willkommen!Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit / Thomas-Dehler-Stiftung
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Führung durch die Synagoge und Gespräch
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Ellen Presser
Leiterin des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
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Ellen Presser
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Ende der Veranstaltung
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WICHTIGE HINWEISE:*+ Große Taschen oder Rucksäcke sind nicht erlaubt. Jacken und Mäntel können Sie in der unbeaufsichtigten Garderobe ablegen.
+ Alle Teilnehmer benötigen einen amtlichen Lichtbildausweis.
+ Bitte tragen Sie angemessene Kleidung. Alle männlichen Teilnehmer benötigen zudem eine Kopfbedeckung (Mütze, Hut, Käppchen)
+ Fotografieren ist zu privaten, nichtkommerziellen Zwecken, nach Rücksprache mit der Referentin, gestattet.
+ Hinweis für Rollstuhlfahrer: Gemeindezentrum, "Gang der Erinnerung" und die Synagoge sind rollstuhlgerecht. Ein Hinweis wird erbeten.*
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Mitveranstalter
Thomas-Dehler-Stiftung
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Kooperationspartner
Thomas-Dehler-Stiftung
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Kooperationspartner
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus