Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und der zunehmende Rückzug der USA aus der europäischen Sicherheitsarchitektur haben die Sicherheitspolitik aus einem dreißigjährigen Dornröschenschlaf geweckt. Die Friedensdividende wurde aufgezehrt. Die Bundesrepublik steht nun vor der unangenehmen Aufgabe in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die im Grundgesetz Artikel 87a festgehaltene Verteidigungsfähigkeit in Form der Landes- und der Bündnisverteidigung wieder in den Vordergrund zu rücken.
An den Universitäten wird Forschung betrieben wird, deren Ergebnisse dazu beitragen sollen, den Frieden in Deutschland und Europa zu sichern.
Gleichzeitig verpflichten sich zahlreiche deutsche Universitäten durch eine Zivilklausel dazu, keine Forschung zu betreiben, welche für militärische Zwecke genutzt werden könnte. Ist ein solcher Eingriff in die Forschungsfreiheit zu rechtfertigen? Braucht es nicht gerade in Zeiten, in denen wieder Krieg in Europa herrscht, eine starke Forschung, um auf neuartige Bedrohungen im Cyberraum, durch Drohnen und andere neue Technologien die angemessenen Antworten zu finden?
Gemeinsam mit Bildungs- und Forschungsministerin a. D. Bettina Stark-Watzinger möchten wir diese Fragen erörtern und am Ende in ein offenes Gespräch mit dem Publikum kommen.
Wir laden Sie herzlich ein!
Vortrag Zivilklauseln und Universitäten nach der Zeitenwende
Vortrag und Diskussion mit Bettina Stark-Watzinger Bundesministerin a.D.
Veranstalter:
Länderbüro Hessen/Rheinland-Pfalz
Gäste
-
Bettina Stark-Watzinger
Programm
-
Begrüßung
-
Julian Luca Göttl
Vorsitzender ULI-LHG Trier -
Julian Luca Göttl
-
Impuls
-
Bettina Stark-Watzinger
Stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Anschl. offene Fragerunde,
Moderation: Julian Göttl -
Bettina Stark-Watzinger
-
Netzwerken und Get-together
-
Ende der Veranstaltung
-
Kooperationspartner