Wohin geht es für Potsdam?

Die Stiftung für die Freiheit diskutiert die Entwicklung der Potsdamer Stadtmitte

Nachricht17.10.2017
Brandenburger Straße im Zentrum Potsdams.
Brandenburger Straße im Zentrum Potsdams.iStock/alexsl

Wohin entwickelt sich Potsdam? Das ist die gemeinsame Ausgangsfrage der unterschiedlichen Initiativen und Akteure in der Stadtplanungspolitik der Landeshauptstadt – und war Kernfrage der Veranstaltung der Stiftung in Kooperation mit den Potsdamer Neuesten Nachrichten im Mercure Hotel Potsdam.

Im vollbesetzten Veranstaltungssaal ging es auch um die Frage, welchen Wert die (noch) erhaltenen DDR-Gebäude wie die Fachhochschule und das Rechenzentrum in Potsdam für die Potsdamer haben.

Die Initiativen vertreten unterschiedliche Ansätze im Umgang mit den Bauten aus der DDR-Vergangenheit und bewerten die Rekonstruktion von Gebäuden aus der preußischen Geschichte diametral gegensätzlich. In den vergangenen Monaten führte dieses Thema zu einer sehr kontroversen Debatte in Potsdam.

Zu ästhetischen Aspekten des städtischen Raums und der Frage, was eigentlich zukunftsgewandte Architektur ist, äußerte sich Johannes Baron von der Osten-Sacken (Mitglied der Stadtverordnetenversammlung) folgendermaßen: 

Wohin geht es für Potsdam?

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Ebenfalls zu ästhetischen Aspekten nahm Barbara Kuster (Bürgerinitiative "Mitteschön - Initiative für die Mitte) Stellung: 

Wohin geht es für Potsdam?

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Prof. Dr. Wolfram Meyerhöfer (SVV-Fraktion DIE aNDERE) beantwortet dabei die Frage, ob die Stadtgesellschaft wirklich gespalten ist:

Wohin geht es für Potsdam?

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Bernd Rubelt, Beigeordneter Stadtentwicklung des Stadt Postdam erklärte, was die nächsten Schritte in der Potsdamer Mitte sind:

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Auch Steffen Pfrogner, Initiative+Netzwerk "Potsdamer Mitte neu denken" spricht in seinem Statment zu Vorschlägen, welche nächsten Schritte er sich wünscht.

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Auf der Veranstaltung stellten die Vertreter ihre Positionen vor den rund 120 Gästen jeweils vor. Anschließend wurden diese Positionen in Kleinarbeitsgruppen mit den Teilnehmern vertieft diskutiert. In einer abschließenden Runde wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zusammengeführt und der Blick in die Zukunft gewagt.

Das Fazit: We agree to disagree“. Es stellte sich heraus: Die Potsdamer Stadtmitte solle stilprägend sein, aber gleichzeitig auch Ort der Identität für die Einwohner. Diesen schwierigen Spagat müsse man herstellen, das sei die Aufgabe aller. Dabei sei der kontinuierliche Austausch aller Teil der Lösung, so der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bernd Rubelt.

Abschließend kommentierte Sabine Schicketanz, Chefredakteurin der Potsdamer Neuesten Nachrichten, was sie aus der Veranstaltung mitgenommen hat: 

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