Südafrika

Südafrikanischer Oppositionsführer Mmusi Maimane zu Besuch in Berlin

Nachricht19.11.2018
Mmusi Maimane, Vorsitzender der Democratic Alliance,
Mmusi Maimane bei dem Federal Congress der Democratic Alliance 2018Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Mmusi Maimane, Vorsitzender der Democratic Alliance, ist auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit diese Woche zu politischen Gesprächen in Berlin. Die Democratic Alliance ist die größte Oppositionspartei in Südafrika, die auf lokaler und regionaler Ebene an vielen Stellen Verantwortung trägt.

Mmusi Maimane ist der Parteivorsitzende der DA und Oppositionsführer in der Nationalversammlung Südafrikas. Er hat sich sehr schnell als einflussreicher Vorsitzender der DA etabliert. Maimane wuchs in Soweto, einem Township außerhalb Johannesburgs auf.Maimane hat als Unternehmensberater und Trainer mit verschiedenen Unternehmen in Südafrika und international zusammen gearbeitet. Er lehrt am GIBS Business Institute der Universität von Pretoria. Darüber hinaus engagiert es sich ehrenamtlich und sitzt mehreren Vorständen von Nichtregierungsorganisationen vor. Diese Organisationen befassen sich überwiegend mit HIV/AIDS sowie mit ländlicher Entwicklung und Jugendförderung.

Inzwischen hat sich die liberale Partei Südafrikas, unter dem Namen Democratic Alliance, von einer Randpartei mit 1,7% der Stimmen 1994 zur größten Oppositionspartei des Landes mit 22,23% bei den Parlamentswahlen im Jahr 2014  und 27,0% bei den landesweiten Kommunalwahlen im Jahr 2016 entwickelt. Heute ist die Democratic Alliance (DA) Regierungspartei in der Provinz Westkap und regiert in den wichtigsten Großstädten Kapstadt, Johannesburg und Tshwane (Großraum Pretoria).

Das Engagement der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit für Liberalismus und Demokratie in Südafrika reicht bis in die 60-er Jahre zurück, als man gemeinsam mit einzelnen liberalen Persönlichkeiten zusammenarbeitete. Diese Kooperation wurde Anfang der 90-er Jahre, als die Verhandlungen zur Demokratisierung Südafrikas stattfanden, ausgeweitet und intensiviert, als sich die Stiftung entschloss, vor Ort ein Büro zu eröffnen.

 

 

Für Medienanfragen kontaktieren Sie den Pressesprecher der Stiftung für die Freiheit:

Anders Mertzlufft
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Tel.: +49 30 288778 59