Wolfgang Gerhardt: „Ein Zeichen der Menschlichkeit setzen“

19.10.2016Berlin
Im unermüdlichen Kampf für die Pressefreiheit: Der Raif Badawi Award
Im unermüdlichen Kampf für die Pressefreiheit: Der Raif Badawi AwardInternational Media Alliance

Zu den Meldungen, nach denen die Prügelstrafe am in Saudi-Arabien inhaftierten Blogger Raif Badawi wieder vollzogen werden soll, sagt der Vorsitzende des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Wolfgang Gerhardt:

„Ich fordere Saudi-Arabien auf, zum Wahrheitsgehalt der Meldungen über die Wiederaufnahme des Vollzugs der Prügelstrafe an Raif Badawi Stellung zu nehmen. Der saudi-arabische König könnte jetzt ein Zeichen der Menschlichkeit setzen, indem er Raif Badawi freilässt und die Ausreise zu seiner Frau nach Kanada ermöglicht.“

Badawi war im Mai 2014 zu zehn Jahren Haft, einer Geldstrafe und 1000 Stockschlägen verurteilt worden. Ihm wird vorgeworfen, auf seinem mittlerweile geschlossenen Internet-Portal „Die saudischen Liberalen“ den Islam beleidigt zu haben. Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zeichnet heute in Frankfurt die Journalistinnen des Dange NWE Flüchtlingsradios aus Halabja (Irak) mit dem Raif Badawi Award for courageous journalists aus

Pressekontakt:
Doris Bergmann, Pressereferentin der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, presse@freiheit.org, Tel. 030 28 87 78 54, Mobil: 0151 12 65 63 91, www.freiheit.org