Anne Frank
Gedenkveranstaltung zum 75. Todestag von Anne Frank

Leutheusser-Schnarrenberger: „Antisemitismus gemeinsam bekämpfen“
Anne Frank
Anne Frank © picture alliance / akg

Zum 75. Todestag von Anne Frank erinnert die Friedrich-Naumann-Stiftung in Kooperation mit dem Filmpark Babelsberg und dem Anne-Frank-Zentrum Berlin an das Leben und Vermächtnis des Holocaust-Opfers. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Diana Sandler und Patrick Siegele sprechen über das Gedenken an das jüdische Mädchen und diskutieren Strategien gegen den Antisemitismus.

75 Jahren nach dem Tod Anne Franks wächst erneut die Angst in jüdischen Gemeinden vor Übergriffen und sozialer Ausgrenzung. Unterstützt wird diese Entwicklung von der rechtspopulistischen AfD, die immer öfter den Schulterschluss mit dem rechtsextremen Umfeld sucht. Antisemitismus soll so gesellschaftlich legitimiert werden. Anne Franks Tagebuch mahnt uns, sich dem Antisemitismus entgegenzustellen.

"Jude ist wieder ein Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen. Antisemitischer Rap erobert die Charts. Der BDS ruft zum Boykott jüdischer Geschäfte auf. Der Antisemitismus war nie weg. Gemeinsam müssen wir ihn bekämpfen. Als Politiker, als Gesellschaft, als Menschen", sagt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung.

Termin: 9. März 2020
Ort: Caligari Halle im Filmpark Babelsberg, Marlene-Dietrich-Allee 9, 14482 Potsdam
Anmeldung: presse@freiheit.org

Die Gäste

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesjustizministerin a.D., und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Diana Sandler ist Gründerin und Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde im Landkreis Barnim sowie Antisemitismusbeauftragte des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden im Land Brandenburg. Sie ist zudem Vorsitzende des Migrations- und Integrationsrates im Land Brandenburg.

Patrick Siegele ist Direktor des Anne-Frank-Zentrums Berlin. Er war zuvor Koordinator des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus und ist Mitglied im Beirat des Bündnisses für Demokratie und Toleranz sowie im Forum gegen Rassismus.

Die Veranstaltung wird von der Band Luna Jazz musikalisch begleitet. Sie spielen eine exklusive Auswahl an Jazzpieces von bekannten jüdischen Interpreten.

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Jordi Razum, Kommunikationsreferent
Jordi Razum
Kommunikationsreferent
Telefon: +49 30 28 87 78 55