22.09.2006: Thomas-Dehler-Preis für Dr. Wolfgang Gerhardt

22.09.2006

Der Vorsitzende des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung, Dr. Wolfgang Gerhardt (MdB), erhält am Samstag, den 23. September 2006 im Münchener Literaturhaus den Thomas-Dehler-Preis.

Mit dem Preis würdigt die Thomas-Dehler-Stiftung jährlich eine herausgehobene Persönlichkeit und deren Verdienste im Andenken an den Namensgeber. Dazu gehören vor allem Verdienste um die freiheitliche Ausgestaltung der inneren Einheit Deutschlands, die Stärkung des Rechtsstaates sowie Verdienste im Kampf gegen Vorurteile, Intoleranz und Hass zwischen Völkern, Rassen, Klassen und Religionen und gegen die Feinde der Freiheit.

Zu den bisherigen Trägern des Thomas-Dehler-Preises zählen unter anderem Hans-Dietrich Genscher, Simone Veil, Martin Bangemann, Cavaco da Silva, Josef Ertl und Martine Dornier-Tiefenthaler.

Die Begrüßungsansprache bei der Festveranstaltung, die um 18 Uhr beginnt, wird der Präsident der Thomas-Dehler-Stiftung, Hermann Rind, halten. Es schließt sich eine Festrede von Prof. Dr. Bernd Huber, Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität München, zum Thema „ Bildung und Innovation – Erfolgsfaktoren für eine freiheitliche Gesellschaft“ an. In einer Laudatio wird die Landesvorsitzende der FDP Bayern, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (MdB), die Verdienste des Preisträgers würdigen.

Dr. Wolfgang Gerhardt wird die Veranstaltung mit Ausführungen unter dem Titel „Freiheit darf kein vergessenes Ideal werden“ beenden. „Eine Gesellschaft von Staatsbürgern und nicht von Staatskunden ist die Voraussetzung für den Erhalt der Freiheit“, heißt es im Redemanuskript.
„Nicht der Staat gewährt den Bürgern gnädigerweise Freiheit, sondern die Bürger gewähren dem Staat Einschränkungen ihrer Freiheit zur Wahrung der Rechte aller.“