Nie wieder im Stau stehen

Startschuss für eine Debatte um die Mobilität der Zukunft

Nachricht15.05.2017
mobilität der zukunft
gratisography / Ryan McGuire

Am frühen Montagmorgen geht nichts mehr, zwanzig Kilometer Stau, kein Vor- und Zurück, der Chef meckert, dass es (mal wieder) später wird. Der Flug zum Business-Partner? Verpasst. Ach, und Kaffee gab es heute auch noch nicht. Die Auffahrt zum nächsten Drive-in – gerade in unerreichbarer Ferne.

Wer kennt es nicht: dieses Ärgernis, wenn der Verkehr zum Erliegen kommt und man selbst machtlos ist, da auch der öffentliche Nahverkehr keine wirklich gute Alternative bietet. Ein Aufregerthema. Arbeitnehmer, Unternehmer, Selbständige - jeden (be)trifft es.

Wir alle stehen viel zu häufig im Stau. Oder warten an der Haltestelle, wenn Busse und Bahnen sich verspäten. Zum Beispiel in Hamburg. Die Elbmetropole wurde gerade zur Staustadt Nummer eins in Deutschland gekürt. Prestigeprojekte wie die „Busbeschleunigung“ oder „Fahrradstadt Hamburg“ bringen kaum eine spürbare Entlastung.

Gleichzeitig kommen Infrastrukturprojekte – wichtig für Unternehmer, Handwerker und Logistiker – nur schleppend in Fahrt. Vorhandene Mittel des Bundes werden nur teilweise oder gar nicht abgerufen, die Planung und Realisierung von Verkehrsprojekten sowohl für den Individualverkehr als auch den öffentlichen Nahverkehr benötigen viel Zeit.

Nie wieder im Stau stehen

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Unser Verkehrssystem ist überlastet und nicht fit für die Zukunft der Mobilität, die bald vereinen wird, was heute noch widersprüchlich erscheint: schnelles Reisen und effiziente Logistik, die zugleich Umwelt und Ressourcen schonen. Mobilität morgen: Die Stiftung für die Freiheit will mit Experten bestpractices für innovative Verkehrskonzepte für Hamburg und andere Großstädte Deutschlands beleuchten.

Das Ziel der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ist eine gesellschaftliche Debatte über ein Update in der Verkehrspolitik.

Auf unserer Veranstaltungsreihe wollen wir entscheidende Fragen stellen: Wie stellen wir Bewegung in den immer schneller wachsenden Städten sicher, wie auf dem Land bei sinkender Bevölkerungszahl? Wie sorgen wir dafür, dass die Warenströme effizient von A nach B fließen? Darauf gibt es gute liberale Antworten, nachzulesen und zusammengefasst in einer Stiftungs-Publikation.

Diskutieren Sie mit auf den nächsten Veranstaltungen: