Kultur

Manfred und Elvis – Wie war das damals in Bremerhaven?

Meinung13.06.2019Thomas Volkmann
Elvis
Elvis Presley (vorn) verlässt mit seinem Gepäck über der Schulter am 01.10.1958 in Bremerhaven den US-Truppentransporter "General Randall". dpa - Report

„Die Zeit“ erinnert aktuell in ihrer Online-Ausgabe ein Ereignis vor etwas mehr als fünfzig Jahren, als in Bremerhaven ein Weltstar landete: Als Elvis Presley 1958 deutschen Boden betrat, kam – sozusagen – der Pop (manche sagen: der Rock’n‘Roll) nach Deutschland.

„Es war nur ein kleiner Schritt, den der King hier die Gangway hinuntergeschlendert kam, aber ein prägender für die Republik. Denn Ende der Fünfziger ging im Bremerhavener Nieselregen nicht einfach nur ein Popstar an Land, sondern ein Versprechen: Ab nun, deutsche Jugend, dürft ihr euch der Zukunft und der Freiheit zuwenden!“ 

Wenn es um Freiheit geht, sind wir grundsätzlich nah dabei. Manfred Richter, aktuell Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und ehemals Oberbürgermeister von Bremerhaven, hat den Zeit-Redakteuren von damals erzählt – von der Bedeutung, die der (Kurz-)Aufenthalt des „King“ in und für Bremerhaven hatte, für den Zeitgeist und für die Kultur in Bremerhaven und in Deutschland.

Ob die wunderbare, lebens- und liebenswerte Gegend zwischen Bremerhaven, der Wesermarsch und Butjadingen irgendeinen Einfluss auf das weitere Leben von Elvis hatte, ist allerdings nicht überliefert. 

Ein schönes Stück Zeitgeschichte, auf das wir hier gern verweisen.