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Auftakt der Mobilitätstour in Hamburg

Nachricht16.05.2017Gyde Jensen
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Unsere Mobilität ist nicht nur Grundvoraussetzung für eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe, sondern auch Ausdruck unserer individuellen Freiheit. Erwiesenermaßen verändern sich Mobilitätskonzepte und Möglichkeiten in den nächsten fünf Jahren so stark, wie vergleichsweise in den letzten zwei Jahrzehnten.

Mobilität von Personen und Gütern wird zukünftig noch unmittelbarer über Beschäftigung und Wohlstand entscheiden. Die Reihe "Mobilität der Zukunft" der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit widmet sich den Fragen: Wie planen, bauen, unterhalten und finanzieren wir zukünftig Verkehrsinfrastruktur? Wie nutzen wir die Chancen der Digitalisierung? Bei der letzten Frage waren sich alle Experten auf dem Podium im Hörsaal der KLU Hamburg einig - die Digitalisierung umfasst schon längst die deutliche Mehrheit unserer Lebensbereiche und der Verkehr ist hiervon nicht ausgenommen.

Dieter Posch, hessischer Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung a.D., stellt gleich zu Beginn klar, dass die Bezeichnung seines Amtes bereits damals "Mobilitätsminister" war. Nur so würde die Spannweite der verschiedenen Mobilitätsthemen dieses Ministeriums deutlich, so Posch. Gemeinsam mit Dieter Posch diskutierten Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn AG, Jens P. Meyer, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und stadtentwicklungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, sowie Lutz Aigner, Geschäftsführer des Hamburger Verkehrsverbund GmbH.

In Zukunft werden die unterschiedlichen Verkehrsströme - Individualverkehr und Öffentlicher Nahverkehr - miteinander verschwimmen. Ziel in einer Mobilitätsdebatte um die Zukunft der Verkehrsstruktur muss es sein, diese unterschiedlichen Verkehrsströme sinnvoll miteinander zu verbinden. Von herausragender Bedeutung sei hier die Debatte selbst, so Jens P. Meyer, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in Hamburg. Verkehrspolitik müsse vor allem ideologiefrei gedacht und diskutiert werden, um erfolgreiche Lösungen auf den Weg zu bringen, so Meyer. Verkehrsarten, wie Bus, Bahn, Individual- oder Radverkehr dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

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Verkehrspolitik muss frei von Ideologie diskutiert werden.

Jens P. Meyer (MdHB)

Henrik Falk betonte beim Stichwort autonomes Fahren und Digitalisierung die Tatsache, dass auch Staus auch zukünftig nicht weniger würden, wenn PkW autonom unterwegs sein würden. Mobilität werde immer stärker im Rahmen der Lebensqualität und zeitlichen Flexibilität gedacht. Dazu brauche man hervorragende Infrastruktur und innovative Konzepte.

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