Info-Paket zu Soziale Marktwirtschaft

Analyse15.09.2015
Soziale Marktwirtschaft

Das Liberale Institut, Think Tank der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, betreibt Hintergrundanalyse und bietet dazu eine umfassende Reihe von Publikationen an. 

Karen Horn: Welches Wirtschaftssystem passt zur offenen Gesellschaft?

 Autorin Karen Horn demonstriert, dass nur die Marktwirtschaft mit einer offenen und freien Gesellschaft vereinbar ist. Nur die Marktwirtschaft ermöglicht es allen Menschen, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen. „Die Marktwirtschaft ist ein freiheitliches Koordinationssystem; ein insgesamt überaus effizientes System; ein System, das lernt; das einzige System, das sich aufgrund der idealerweise von Eingriffen weitgehend unverzerrten, die individuellen Interessen abbildenden und koordinierenden Rückkopplungsprozesse immer wieder selbst korrigieren kann. Er ist das einzige System, das selbst einen Mangel an Regeln oder an Moral nach gewisser Zeit anzeigt und die Menschen dazu bringt, Regeln oder Moral neuerlich einzufordern.“ Karen Horn: Welches Wirtschaftssystem passt zur offenen Gesellschaft? 

Karl-Heinz Paqué: Zurück zum Fortschritt! Gedanken über liberale Ordnungspolitik im 21. Jahrhundert

 Karl-Heinz Paqué plädiert für eine Politik, die auf Fortschritt und Innovation setzt. Er fordert, die Chancen konsequent zu nutzen, die menschliche Kreativität für das Wohl aller eröffnet. „Niemand kennt die Zukunft. Aber aus liberaler Sicht spricht nichts dafür, dass es plötzlich in der Weltgeschichte ein Stoppsignal der Entwicklung geben sollte. Stattdessen deutet alles auf eine neue Herausforderung, die – wie schon in der Vergangenheit – durch die Originalität der Menschen, die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft und eine pragmatisch angepasste Ordnungspolitik des Staates zu bewältigen ist.“ Karl-Heinz Paqué: Zurück zum Fortschritt! Gedanken über liberale Ordnungspolitik im 21. Jahrhundert 

Wolfgang Gerhardt: Marktwirtschaft und Gerechtigkeit

 Die Marktwirtschaft hat den kulturellen Boden in Deutschland weitgehend verloren. Obwohl die Deutschen nach der Katastrophe des zweiten Weltkrieges von ihr profitieren und mit ihr demokratische Stabilität entwickeln konnten, ergehen sich viel zu viele in geschmäcklerischer Ablehnung und gerechtigkeitsrhetorischer Anklage. Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit arbeitet in über 50 Ländern und sieht weltweit, dass Regime, die der Markwirtschaft in großen moralischen Gesten keine Chance geben wollen, ihren Gesellschaften keineswegs mehr Chancen und Sicherheit beschert haben. Im Gegenteil. Wolfgang Gerhardt: Marktwirtschaft und Gerechtigkeit

Gérard Bökenkamp/Steffen Hentrich: Argumente zum Mindestlohn

 Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Höhe des Mindestlohnes und der Beschäftigung? Kann ein Mindestlohn die Wirtschaft ankurbeln? Sind nur die Liberalen gegen einen flächendeckenden Mindestlohn? Gérard Bökenkamp/Steffen Hentrich: Argumente zum Mindestlohn 

Sascha Tamm: Eigentum - Grundprinzipien und Denkanstöße

Zäune haben ein schlechtes Image: Sie grenzen ab, sie schließen aus, sie verhindern bestimmte Handlungen? Sie schränken also die Freiheit von vielen Menschen ein. Und doch symbolisieren Zäune, die ein privates Grundstück abgrenzen, eine wesentliche Grundlage von individueller Freiheit und Wohlstand: das private Eigentum. Sascha Tamm: Eigentum - Grundprinzipien und Denkanstöße

Kerstin Brauckhoff: Gerechtigkeit

 Die Debatte darum, was gerecht ist, ist allgegenwärtig: Mal geht es um Gerechtigkeit, mal um soziale Gerechtigkeit. Egal, welcher Ausdruck verwendet wird, es scheint um ein gemeinsames Ziel zu gehen: die soziale Gerechtigkeit unseres Gemeinwesens. Ein zweiter und differenzierter Blick auf die Debatte eröffnet, welche unterschiedlichen Definitionen, Dimensionen und Zielvorstellungen die unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteure mit diesem Ziel verbinden. Was aber ist das liberale Verständnis von Gerechtigkeit? Und wann ist ein Gemeinwesen, ein Staat, im liberalen Sinne gerecht? Kerstin Brauckhoff: Gerechtigkeit 

Kerstin Funk: Neoliberalismus – Hintergründe und Wahrheiten über einen gern geschmähten Begriff

Die Entstehung des Begriffs Neoliberalismus geht zurück auf die Zeit zwischen den Weltkriegen. Aufbauend auf den Erfahrungen aus der Zeit der Industrialisierung, dem Aufkommen des realsozialistischen und faschistischen Totalitarismus und den Folgen der Weltwirtschaftskrise 1929 suchte eine Gruppe Liberaler, die sich 1947 mit der Gründung der Mont Pèlerin Society auch institutionell organisierte, nach einer neuen Definition des Liberalismus.Kerstin Funk: Neoliberalismus – Hintergründe und Wahrheiten über einen gern geschmähten Begriff