Gestalten statt verwalten - Axel Hoffmann gewürdigt

06.10.2009

Der Vorsitzende des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Wolfgang Gerhardt, hat in Gummersbach im Namen der Stiftung seinen Stellvertreter Axel Hoffmann zu dessen 60. Geburtstag gewürdigt. Anlässlich der Veranstaltung unter dem Titel "Gestalten statt verwalten - Liberale Bürgergesellschaft stärken!" in der Theodor-Heuss-Akademie sagte Gerhardt, man habe allen Grund, sich am 60. Geburtstag eines Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden daran zu erinnern, wofür man eigentlich da sei: für die Freiheit.

Vor den zahlreichen prominenten Gästen, darunter viele Bundestagsabgeordnete und ehemalige Minister, erinnerte Gerhardt daran, dass Axel Hoffmann drei Bundesministern mit unterschiedlichen Aufgaben, aber immer herausgehobener Stelle diente. Gerhard Papke, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen wies im Anschluss auf die landespolitischen Verdienste Hoffmanns hin.

Wie kaum ein anderer verstehe er es, konzeptionell zu verdichten und praktisch umzusetzen – das habe sich beim Abbau des Subventionsberges in NRW bewährt und auch bei der Reform des Gemeindewirtschaftsrechts. Dabei habe sich Hoffmann als unverzichtbarer Mitstreiter bewährt, der sich so leicht nicht ins Bockshorn jagen lasse.

Auch im außenpolitischen Bereich habe Hoffmann, so Rüdiger Lentz (Deutsche Welle, Leiter Büro Washington), immer Prinzipienfestigkeit gezeigt, wenn es darum ging, die Westbindung der Bundesrepublik, die Partnerschaft zu den USA und eine Absage an Nationalismus zu betonen. Bei all dem habe aber immer eines im Mittelpunkt gestanden: Die klare liberale Perspektive in der Gestaltung von Politik, so Fritz Schaumann, Staatssekretär a. D. und Präsident der Kunststiftung NRW.