Forum de St. Louis
Pierre Tham – ein Leben im Zeichen der Gastronomie

Vom 19. bis zum 21. September findet das Forum de St. Louis erstmalig in Berlin statt. Die Konferenz, bei der Akteure aus Kultur, Politik und Wirtschaft zusammenfinden, wird von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit unterstützt. Wir freuen uns, die senegalesische Veranstaltung bei uns willkommen zu heißen. In diesem Rahmen porträtieren wir sowohl den Senegal selbst als auch einige der zahlreichen spannenden Gäste.

Pierre Tham ist heute ein bedeutender Gastronom, der mit seiner Erfahrung und einem bewegten Leben für schönste Kreationen auf den Tellern seiner Gäste sorgt. Mit seinem Ursprung in Dakar verbindet ihn bis heute sehr viel, was sich an seinen traditionellen Gerichten und den zahlreichen Produkten aus dem afrikanischen Raum bemerkbar macht. Seit vielen Jahren ist Pierre Tham somit ein Vorbild für die afrikanische Gastronomie in New York und überzeugt mit seinen Konzepten.

Die Entwicklung zum Restaurantbesitzer

Sein Leben begann in Dakar. Pierre Tham war schon immer sehr aufgeschlossen und von den Zusammenhängen der Natur begeistert, weshalb er in seiner Jugend Dakar verließ und in die Vereinigten Staaten auswanderte. Dort studierte er Physik und Chemie. Um sich allerdings sein Studium zu finanzieren, arbeitete er neben dem Lernen an der Universität in einem Restaurant als Kellner.

Bei der Arbeit fand er sofort Begeisterung an den facettenreichen Tätigkeiten in der Gastronomie und entwickelte das Ziel, selbst als Küchenchef erfolgreich zu sein. Doch der Weg vom Kellner zum Leiter eines eigenen Restaurants gestaltete sich nicht als so einfach, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Mit einer Vielzahl moderner und innovativer Ideen gelang es ihm allerdings, seine Liebe zu den vertrauten Produkten mit dem Wunsch der eigenständigen Gastronomie zu verbinden.

Afrika als zentrales Element seines Erfolgs

Genau diese Vielfalt und Tradition, die der weltoffene Pierre Tham in den afrikanischen Produkten sieht, nimmt er seit vielen Jahren zur Grundlage bedeutender Ideen und Gerichte. Sein größtes Ziel ist es hierbei, eine verbindende Gastronomie zu schaffen, die den verschiedenen Erwartungen gerecht wird und Afrika in den Fokus der guten Küche setzt. Pierre Tham ist hierbei selbst sehr auf seine Erfahrungen in Afrika forciert, was für ihn einen großen Teil seiner Leidenschaft zu den dortigen Köstlichkeiten und guten Ideen rund um die Gastronomie darstellt.

Durch diese Leidenschaft ist Pierre Tham heute ein angesehener und engagierter senegalesischer Koch, der für Gastfreundschaft und Offenheit steht. Mit einem stetigen Blick auf neue Details und Möglichkeiten für die eigenen Gerichte versucht er es, neue Konzepte in seinem Restaurant Teranga zu erproben und ein kulturelles Erlebnis für jeden Geschmack zu bieten. Mit der großartigen Lage am Central Park trägt Pierre Tham ein großes Stück zur Steigerung der Vertrautheit bei und schafft es, für eine gewisse Verbindung aus Afrika und den Vereinigten Staaten im Herzen New Yorks zu sorgen.

Kultur als Grundlage der Verbindung

Mit zahlreichen Ideen für die kulturelle Kooperation bildet das gastronomische Konzept mehr als nur einen Ansatz für köstliche Gerichte. Es stärkt nachhaltig den Zusammenhalt und die kulinarische Verbindung zweier Kulturkreise und schafft eine vertraute Verbindung. Seine weltoffene und transparente Sicht auf die Dinge verhilft Pierre Tham dazu, viele Entwicklungen mit großem Optimismus zu sehen und es zu schaffen, seine afrikanischen Wurzeln mit den entscheidenden Ansätzen für eine offene Gesellschaft zu verbinden. So treffen kulinarische Highlights auf großartige Projekte für mehr Zusammenhalt verschiedener Kulturen.

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