"Er hat unsere Stiftung immer mit viel Engagement begleitet"

Die Stiftung für die Freiheit trauert um Kuratoriumsmitglied Fritz Schaumann

Nachricht07.03.2017
schaumann

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit trauert um ihren Kurator Staatssekretär a.D. Dr. Fritz Schaumann, der am Freitag, den 3. März 2017 völlig überraschend und plötzlich verstorben ist.

Fritz Schaumanns politische Karriere begann am 30. Mai 1985 mit seiner Wahl in den Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen. Er schied am 26. Mai 1988 aus dem Landtag aus und wurde zum Staatssekretär beim damaligen Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, Jürgen W. Möllemann, berufen. Das Amt als Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft  führte Fritz Schaumann bis zum Ende der schwarz-gelben Koalition 1998 fort, auch unter den FDP-Bundesministern Rainer Ortleb und Prof. Dr. Karl-Hans Laermann sowie Bundesminister Dr. Jürgen Rüttgers (CDU). Ab 1998 war er Gründungspräsident der privaten International University Bremen, deren Präsident er auch bis 2006 blieb. Von 2006 bis Anfang  2011 war Fritz Schaumann als Präsident der Kunststiftung NRW unermüdlich im Interesse des Landes und der Kunst- und Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens tätig.

Seit September 2003 gehörte Fritz Schaumann dem Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an.

Wir verlieren mit Fritz Schaumann einen sehr geschätzten Kollegen und langjährigen Freund der Stiftung, der durch seine konsequente und offene Art und in der kritischen Begleitung unserer Stiftungsarbeit immer ein enger Weggefährte und Förderer unserer Arbeit gewesen ist.

Wer wie wir Fritz Schaumann kennen und erleben durfte, mochte seinen knorrigen Humor, seine Offenheit und seine professionelle Kollegialität, mit der er insbesondere auch als Mitglied des Finanzausschusses die Stiftung begleitete. Gerade in den letzten Jahren war Fritz Schaumann ein großer Unterstützer der begonnenen Veränderungen in der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, die er förderte und uns aber auch regelmäßig forderte, nicht nachzulassen und weiter mutig neue Wege zu gehen.

Sein plötzlicher Tod trifft uns alle völlig unvorbereitet und ist deswegen ein tiefer Schock. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner Familie, die an diesem plötzlichen unerwarteten Verlust schwer zu tragen haben. Wir werden Fritz Schaumann ein ehrendes Andenken bewahren.