Corona
Lockdown 2: Die Stimmen der Betroffenen

Lockdown 2

Die Corona-Krise trifft viele Menschen hart – und in den Debatten um generelle Maßnahmen werden Einzelschicksale viel zu oft übersehen. Wir möchten die Stimmen der Betroffenen einfangen und hören, wie sie mit der Situation umgehen. Halten sie die Maßnahmen für gerechtfertigt? Was erhoffen sie sich von der Politik jetzt?

Schauspieler Guido Schikore

Guido Schikore ist freischaffender Schauspieler und Synchronsprecher in Berlin. Auf Grund der aktuellen Schließung der Theater ist er dazu gezwungen, sich als Getränkelieferant und Teeverkäufer über Wasser zu halten. Von der Bundesregierung fühlt er sich in der Pandemie alleingelassen.

Restaurantbesitzer Mauritz Schröder

Mauritz Schröder ist einer der Eigentümer des Kreuzberger Restaurants DingsDums Dumplings. In seinem Restaurant werden gerettete Lebensmittel verarbeitet. Wie viele andere Menschen in der Gastronomie leidet auch er unter dem Lockdown. © Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Clubmanager Marcel Weber

Marcel Weber ist Geschäftsführer im SchwuZ. Er hat sich zusammen mit zahlreichen anderen Berliner Clubbesitzern unter dem Hashtag #AlarmstufeRot für Hilfen für die Veranstaltungsbranche stark gemacht. Viele der deutschen Clubs können auf Grund der aktuellen Beschränkungen keinerlei Veranstaltungen mehr durchführen.

Schauspielerin Lola Kamroth

Lola Klamroth ist Schauspielerin am Schauspiel Köln – mit ihrer Festanstellung verfügt sie über eine sichere Einkommensquelle. Doch gerade die vielen Selbstständigen im Showbusiness müssen auf Grund der erneuten Schließung der Theater und Kulturstätten um ihre Existenz bangen. © Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Eventmanagerin Tuba Berkovych

Tuba Berkovych ist Freelancerin für Projekt- und Eventmanagement in Berlin. Die Veranstaltungs- und Eventbranche prangert seit Monaten unter dem Stichwort #AlarmstufeRot an, dass sie alleingelassen wird. Tuba kriegt über ihren Mann zudem auch noch die Leiden der schwer gebeutelten Gastronomie mit © Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Melden Sie sich!

Wenn auch Sie von den Maßnahmen direkt betroffen sind und ihre Geschichte teilen wollen, melden Sie sich gerne bei uns unter eva.cheung@freiheit.org.

Bei Medienanfragen kontaktieren Sie bitte

Johann Ahlers
Johann Ahlers
Leitung Presse und Digitale Kommunikation
Telefon: + 49 30 288 778 561