Südost- und Ostasien

Rechtsstaat, liberale Demokratie und Marktwirtschaft

Malaysierin bei der Stimmabgabe.
Malaysierin bei der Stimmabgabe.

Südost- und Ostasien hat in den vergangenen Jahren stetig an Bedeutung gewonnen, eine Entwicklung, die sich in den kommenden Jahrzehnten fortsetzen wird. Wirtschaftlich gesehen liegt die Region als ein globaler Wachstumsmotor schon längst mit an der Weltspitze. Doch auch in politischer Hinsicht kann ein rasanter Wandel beobachtet werden. Paradebeispiel hierfür ist der Transformationsprozess der ehemaligen Militärdiktatur Myanmar: Freie Wahlen, die Gewährung politischer und gesellschaftlicher Freiheiten, die Freilassung politischer Häftlinge und die Aufhebung von Presse- und Internetzensur sorgten weltweit für Schlagzeilen und legten den Grundstein für nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung in dem südostasiatischen Staat.

Nichtsdestotrotz gibt es immer noch zahlreiche Probleme in der Region Südost- und Ostasien. Die Rechte der nordkoreanischen Bevölkerung werden durch die mit harter Hand regierende Diktatur massiv beschränkt. In dem rigoros vom Rest der Welt abgeschotteten Land leben Millionen von Menschen in extremer Armut. Der Besitz von nuklearen Waffen stellt zudem ein Sicherheitsrisiko für die gesamte Region dar. Die Philippinen haben unter der Präsidentschaft Rodrigo Dutertes deutliche Rückschritte in Bezug auf Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte gemacht. Eine radikale Abkehr von der Politik der liberalen Vorgängerregierung musste beobachtet werden. Auch der Territorialkonflikt im südchinesischen Meer konnte bislang nicht gelöst werden, Chinas stetiger Aufstieg zur Regionalmacht geht einher mit einer wachsenden Bereitschaft, seine Interessen robuster durchzusetzen.

Das Engagement der Stiftung in Südost- und Ostasien hat zum Ziel, positive politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen zu unterstützen und zu begleiten. Auf der regionalen Ebene geschieht dies in Kooperation mit unseren Partnern CALD (Council of Asian Liberals and Democrats), dem Economic Freedom Network Asia (EFN) sowie der Arbeitsgruppe für einen effektiven Menschenrechtsschutz innerhalb der ASEAN (RWG). Gemeinsam mit diesen drei Partnern arbeiten wir an der Vernetzung liberaler Kräfte in der Region, an der Förderung liberaler Prinzipien der Marktwirtschaft sowie an der Durchsetzung und Einhaltung der grundlegenden Menschenrechte. 

Partner:

Die regionalen Partner der Stiftung in der Region Südost- und Ostasien sind das liberale Parteiennetzwerk CALD (Council of Asian Liberals and Democrats), die Arbeitsgruppe für einen effektiven Menschenrechtsschutz innerhalb ASEANs (RWG) und das Economic Freedom Network Asia.

Kontakt:

Webseite http://asia.fnst.org/
Facebook https://www.facebook.com/fnf.forafreeworld/

Twitter https://twitter.com/fnfasia

Instagram: https://www.instagram.com/fnf.forafreeworld/?hl=en

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit - Thailand
29 Soi 63 Sukhumvit Rd.
10110 Bangkok

Adresse

BBC Tower, 25th Floor
29 Soi 63 Sukhumvit Rd
Bangkok
10110
Thailand
Telefon: 
++66 2 365 0570
Fax: 
++66 2 714 8384
  • 03.09.2019Indonesien

    Die Flucht vor der Flut

    Die indonesische Hauptstadt Jakarta soll auf die nordöstlich gelegene Insel Borneo umgesiedelt werden, da der steigende Meeresspiegel dafür sorgen könnte, dass die Stadt bis zum Jahr 2050 untergeht....

    Weiterlesen
    Jakarta
  • 07.08.2019Video

    Japan und Südkorea: "Mitten im Handelskrieg"

    Der Konflikt zwischen Südkorea und Japan nimmt weiter an Fahrt auf. Japan will Südkorea von der „weißen Liste“, die mit den geringsten Handelsbeschränkungen, nehmen. Südkorea unterdessen boykottiert...

    Weiterlesen
    Boykott Japan
  • 24.05.2019Indonesien

    Krawalle in Jakarta – Feuertaufe des neuen alten Präsidenten

    In Jakarta kam es im Verlaufe des 22. Mais zu einer mehr als handfesten Anfechtung des amtlichen Endergebnisses der Präsidentschaftswahlen vom 17. April. Unsere Indonesien-Expertin Almut Besold...

    Weiterlesen
    Proteste in Indonesien
  • 15.04.2019Wahlen

    Indonesien: Islamisierung oder Demokratie?

    Am 17. April wird in Indonesien gewählt. Der amtierende, als progressiv geltende Präsident Joko Widodo und der Ex-General Prabowo Subianto treten gegeneinander an. Die Wahl könnte richtungsweisend...

    Weiterlesen
    Wahlen Indonesien
  • 03.04.2019Malaysia

    Malaysias Jahrhundert-Klau

    Seit heute steht der ehemalige Premierminister Najib Razak vor Gericht. Während seiner Amtszeit verschwanden 4,5 Milliarden US-Dollar aus Malaysias staatlichem Investitions-Fond 1MDB. Unsere Malaysia...

    Weiterlesen
    Najib Razak
  • 15.03.2019Philippinen

    Philippinen wenden sich von internationalem Strafrecht ab

    Die Philippinen treten aus dem Rom-Statut aus und unterliegen nicht mehr der Gerichtsbarkeit des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Die Begründung ist kurios. Eine Analyse unserer...

    Weiterlesen
    Rodrigo Duterte, Präsident der Philippinen.

Alle Standorte weltweit