"Liebe die Vielfalt"

Ein Dossier zum Thema Homophobie anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld

Nachricht27.10.2016
CC0 Public Domain/ pixabay.com / Geralt / unbearbeitet
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Heute wird die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld fünf Jahre alt. Die Stiftung für die Freiheit unterstützt deren Kampf gegen Homophobie und für die Akzeptanz von Menschen mit nicht-heterosexueller Orientierung in der Gesellschaft und macht in den kommenden Tagen auf freiheit.org mit verschiedenen Beiträgen auf dieses wichtige Thema aufmerksam. 

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld wurde vor fünf Jahren unter Schirmherrschaft des damals FDP-geführten Bundesministeriums der Justiz gegründet. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hatte sich mit dem damaligen FDP-Bundestagsabgeordneten und heutigen Kuratoriumsvorsitzenden Michael Kauch für die Gründung einer solchen Stiftung in den Koalitionsverhandlungen mit der Union erfolgreich eingesetzt.

Benannt nach dem Arzt, Sexualforscher und Mitbegründer der ersten deutschen Homosexuellenbewegung, Magnus Hirschfeld (1868-1935), fokussiert sich die Arbeit der Stiftung auf die Erinnerung an Magnus Hirschfeld, der Förderung von Bildungs- und Forschungsprojekten und dem Abbau von Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Personen. Vor dem Hintergrund jahrelanger Diskussion und Engagement im Parlament wurde die Gründung der Bundesstiftung Magnus schließlich als Teil der Koalitionsvereinbarung von Union und FDP ins Leben gerufen. Anlässlich des 5. Jubiläums und der bereits dritten Hirschfeld Tage unter dem Motto „L(i)ebe die Vielfalt“ fordert die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mehr gesellschaftliches und politisches Engagement gegen Diskriminierung von Homosexuellen, um in Zeiten von wachsendem Rechtspopulismus und Minderheitendiskriminierung ein starkes Zeichen zu setzen.

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