Chronik der Stiftung

Theodor Heuss
Theodor Heuss

Gründung und Aufbau 1958 – 1967

 

1958

  • 19. Mai: Gründung der Friedrich-Naumann-Stiftung in der Villa Hammerschmidt, dem Bonner Amtssitz von Bundespräsident Theodor Heuss.
  • 14. Nov.: Erste Sitzung des Kuratoriums: Wahl des Stiftungsvorstandes, Vorsitzender wird Walter Erbe. Bei der Feierveranstaltung in der Bad Godesberger Redoute spricht Theodor Heuss in seinem Festvortrag über „Naumanns Erbe in dieser Zeit“.

1959

  • 1. April: Die Geschäftsstelle beginnt ihre Arbeit in Bonn (Räume der Deutschen Gruppe der Liberalen Weltunion); Geschäftsführer ist Werner Stephan.
  • 9. April: Kuratorium wählt Paul Meyle zu seinem Vorsitzenden (wiedergewählt 1961 und 1963).
  • 9.-11. April: Erste Arbeitstagung in Bad Kreuznach, Thema: „Die geistige und politische Freiheit in der Massendemokratie“.
  • Zeitschrift „liberal“ erscheint, herausgegeben u. a. von Hans Wolfgang Rubin und Karl-Hermann Flach.

1960

  • Beginn einer Schriftenreihe mit den Essays von Paul Luchtenberg: „Wandlung und Auftrag liberaler Kulturpolitik“. 1961 folgt „Friedrich Naumanns Persönlichkeit und Werk“ von Werner Stephan.

1961

  • Gründung des Fördervereins „Freunde der Friedrich-Naumann-Stiftung“ (1966 umbenannt in „Gesellschaft der Freunde und Förderer der Friedrich-Naumann-Stiftung“).
  • 11. Nov.: Paul Luchtenberg wird zum Vorsitzenden der Stiftung gewählt (Wiederwahl 1964 und 1967).

1962

  • Die Geschäftsstelle wird von Bonn nach Bad Godesberg verlegt.
  • Erstmals Bildungshilfe für Entwicklungsländer: Lehrgang für tunesische Studenten und Praktikanten in der Bundesrepublik.

1963

  • 24. Mai: Vorstandsbeschluss zur Errichtung einer „Begegnungsstätte“ in Gummersbach.
  • 1. Juli: Aufbau einer Auslandsabteilung: Betreuung der „School for Freedom“, Fortbildung für Journalisten.
  • Publikationen: Neue Edition der Schriften von Friedrich Naumann (6 Bde.) sowie Beiträge zur „Menschenwürdigen Gesellschaft“.

1964

  • Die Stiftung hat mittlerweile 20 Mitarbeiter im In- und Ausland.
  • Gründung des „Programm-Ausschusses“: Kommission zur Beratung der Programme der Arbeitstagungen.
  • Erstes Projekt der Auslandsarbeit: Gründung eines Bildungszentrums für Journalisten in Tunis, „Institut ‚Ali Bach-Hamba‘“.
  • Bildung einer „Arbeitsgemeinschaft für Wirtschafts- und Sozialforschung in den Entwicklungsländern“; Entwicklung von Seminarprogrammen für mittelständische Unternehmer, Gewerkschaftler und Journalisten in Afrika und Lateinamerika.

1965

  • 31. März: Neuer Vorsitzender des Kuratoriums wird Hans Lenz (wiedergewählt 1967), neuer Geschäftsführer ist Barthold C. Witte.
  • 8. Juli: Grundsteinlegung der Theodor-Heuss-Akademie (THA) in Gummersbach.

1966

  • Die Stiftung hat 32 Mitarbeiter im In- und Ausland.
  • Schwerpunkt der Inlandsarbeit: Stärkere Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Verbänden. In der Auslandsarbeit verstärkt Aus- und Fortbildung von Führungskräften.
  • 3. Dez.: Erste Verleihung des Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnispreises für „wissenschaftlich wertvolle Arbeiten zu Grundlagen, Geschichte und Politik des Liberalismus“.

Erweiterung und neue Ausrichtung 1967 - 1978

 

1967

  • 5. Mai: Erstes „Akademiegespräch“ in der Theodor-Heuss-Akademie mit Politikern und Intellektuellen (Walter Scheel, Kurt Sontheimer, Ralf Dahrendorf u.a.).
  • 26. Mai: Offizielle Eröffnung der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach. Leiter der THA wird Horst Dahlhaus.
  • Neue Gliederung der Inlandsarbeit in die Bereiche Außenpolitik, Staat und Gesellschaft, Wirtschafts- und Sozialpolitik, Bildungs- und Kulturpolitik, Kommunalpolitik.

1968

  • Stiftung erwirbt das „Politische Archiv“ der FDP.
  • Einführung moderner Methodik und Technik in die politische Bildungsarbeit (Gruppenarbeit, Planspiele u.a.).

1969

  • April: Einrichtung von Landes- und Regionalbüros in Bayern, im Oktober in Hannover.
  • 14. Juni: Clara von Simson wird neue Kuratoriumsvorsitzende (wiedergewählt 1971 und 1974).

1970

  • Die Stiftung hat 148 Mitarbeiter im In- und Ausland.
  • Neben die bisherige Aufgabe der Stiftung als liberale „Staatsbürgerschule“ im Sinne Friedrich Naumanns tritt die Funktion als politische Schulungsstätte der Partei. Bis Ende der 1970er Jahre personelle Verzahnung von Partei- und Stiftungsfunktionen.
  • 18. Dez.: Hans Wolfgang Rubin wird zum Vorsitzenden der Stiftung gewählt (Wiederwahl 1973, 1976 und 1979).

1971

  • Geschäftsführer im Inland ist Joachim Stancke (von 1971 bis 1973), Geschäftsführer im Ausland Gottfried Wüst (von 1971 bis 1991).
  • Geschäftsführer der Theodor-Heuss-Akademie wird Rolf Schroers (von 1971 bis 1980).
  • Neue Struktur des Regionalprogramms mit dem Leitbild: „Informationsmedium für die Gesellschaftspolitik des politischen Liberalismus“ (drei Regionen und West-Berlin).
  • Diskussion der „Freiburger Thesen“ in der THA.

1972

  • Stiftung reflektiert vertieft neue gesellschaftliche Entwicklungen, z.B. im THA-Akademiegespräch „Gefahrenherd Hochschule“ und in den Kongressen „Bürgerinitiativen und Demokratie“, „Umweltpolitik“ u.a.

1973

  • Einrichtung der „Studienförderung“ (1983 Umbenennung in „Begabtenförderung“), Aufnahme von 17 Stipendiaten zum Wintersemester 1973/74.
  • Geschäftsführer im Inland wird Harald Hofmann (1973-1976).

1974

  • Das Landesbüro Berlin wird zur „Europäischen Begegnungsstätte Berlin“. Eröffnung eines „Liberalen Clubs“ in Oldenburg.

1975

  • Gründung eines Dachverbandes der liberalen Bildungseinrichtungen: „Vereinigung liberaler Bildungseinrichtungen e.V.“
  • Auslandsarbeit: Neuer Schwerpunkt im Mittelmeerraum, vor allem Süd- und Südosteuropa.
  • Neue Seminarreihe: „Managementtechniken in der Politik“.

1976

  • Erstmals Verleihung des Karl-Hermann-Flach-Preises für Journalisten und Publizisten. Preisträger ist Robert Leicht (Süddeutsche Zeitung).

1977

  • 31. Mai: Otto Graf Lambsdorff wird zum Kuratoriumsvorsitzenden gewählt.
  • Vorsitzender der Geschäftsführung wird Günter Verheugen, Geschäftsführer im Inland Fritz Fliszar.
  • Einrichtung eines Referates „Europa“ (später „Gruppe Europa“).

1978

  • Publikation: Als erster Band der „Wissenschaftlichen Reihe“ erscheint „Friedrich Naumann als Redner“ von Albrecht Grözinger.
  • Kongress in Köln: „1848 – die liberale Revolution“.

1979

  • Ausbau der „Liberalen Clubs“ als offene Begegnungsstätten.
  • 22. Nov.: Altbundespräsident Walter Scheel wird Vorsitzender des Kuratoriums (wiedergewählt 1981, 1983, 1985 und 1987).

Konsolidierung und Eigenständigkeit 1980 – 1990

 

1980

  • Gründung von Landesstiftungen, die in den Bundesländern die Aufgaben der Landes- und Regionalbüros übernehmen.
  • Neue Seminarreihe: „Grundlagen und Geschichte des Liberalismus“.
  • Die Stiftung fördert inzwischen 430 Stipendiaten, 40 Prozent stammen aus dem Ausland.

1981

  • Nachfolger von Rolf Schroers als Geschäftsführer der Theodor-Heuss-Akademie wird Wolfgang Heinz.

1982

  • Ralf Dahrendorf wird Vorsitzender der Stiftung (Wiederwahl 1985), Fritz Fliszar Vorsitzender der Geschäftsführung.

1983

  • Beschluss, die Stiftung organisatorisch wie räumlich von der FDP zu trennen und aus dem Thomas-Dehler-Haus in Bonn auf die Margarethenhöhe bei Königswinter zu ziehen.
  • Feier zum 25jährigen Bestehen der Stiftung mit Vortrag von Ralf Dahrendorf: „Die geistige und politische Freiheit in der Massendemokratie“.

1984

  • 31. Jan.: Eröffnung des neu errichteten „Archivs des Deutschen Liberalismus“ in Gummersbach.
  • Feb.: Ralf Dahrendorf wird Herausgeber und Chefredakteur der neu konzipierten und jetzt vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift „liberal“.
  • 5. Mai: Eröffnung des „Margarethenhofs“ als neuer Stiftungszentrale in Königswinter bei Bonn.

1985

  • 7.-8. Jan.: Fachkongress „Biotechnik und Gentechnologie“ in Karlsruhe.
  • 5. März: Mit einer Rede von Ralf Dahrendorf und in Anwesenheit von Bundespräsident Richard von Weizsäcker erinnert die Stiftung an den 125. Geburtstag von Friedrich Naumann.

1986

  • Hauptabteilungsleiter im Inland ist Horst-Jürgen Lahmann (von 1986 bis 1990).
  • 14. Juli: Urteil des Bundesverfassungsgerichts bestätigt die öffentliche Finanzierung von politischen Stiftungen bei „gebotener Distanz zu den jeweiligen Parteien“.

1987

  • 1. Jan.: Errichtung der „Europäischen Begegnungsstätte Saar“ in Saarbrücken als zweiter Bildungsstätte mit den Schwerpunkten: Europapolitik, deutsch-französischer Dialog u.a.
  • 1. Jan.: Gründung eines Forschungsinstitut („Theorie und Geschichte des Liberalismus“, Ordnungs- und Gesellschaftspolitik u.a.).
  • Wolfgang Mischnick wird zum Vorsitzenden der Stiftung gewählt (Wiederwahl 1991).

1988

  • Gründung der „Internationalen Akademie für Entwicklung in Freiheit“ im portugiesischen Sintra.
  • 17.-18. Sept.: Erster Rastatter Tag zur Geschichte des Liberalismus: „Freiheit und Einheit - Liberalismus und deutsche Frage“.
  • Wolfgang Mischnick wird Herausgeber von „liberal“.

1989

  • Erster Band des „Jahrbuchs zur Liberalismus-Forschung“.
  • 21. Nov.: Bildungsstätte „Waldhaus Jakob“ in Konstanz nimmt die Arbeit auf.

Öffnung nach Osten und Ausweitung der Bildungsarbeit 1990 - 2000

 

1990

  • 16. Feb.: Martin Bangemann wird zum Kuratoriumsvorsitzenden gewählt (Wiederwahl 1993).
  • 1. Juli: Einrichtung des Büros Berlin zum Aufbau der Bildungsarbeit in den fünf neuen Bundesländern.
  • Beginn der Stiftungsarbeit in Mittel-, Südost- und Osteuropa.

1991

  • 15. Jan.: Das Kuratorium erweitert sich um Mitglieder aus den neuen Bundesländern.
  • Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung wird Fritz Fliszar (von 1991 bis 1995).
  • 29. Sept.: Aus Anlass des 70. Geburtstages von Wolfgang Mischnick besucht Bundeskanzler Helmut Kohl die Stiftung auf dem Margarethenhof in Königswinter.

1992

  • Barthold C. Witte wird Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift „liberal“.
  • 12. Sept.: Offizielle Eröffnung der „Bildungsstätte Zündholzfabrik“ in Lauenburg an der Elbe.

1993

  • Feb.: Start der Kampagne: „Toleranz zeigt sich im Handeln“, um auf wachsende Ausländerfeindlichkeit zu reagieren.
  • Auslandsarbeit: Eröffnung von Büros in Laibach, Tallin und Moskau.

1994

  • Neue Themenschwerpunkte in der politischen Bildungsarbeit, z.B. kommunale Selbstverwaltung und Bürgerengagement.
  • Begabtenförderung betreut 758 Stipendiaten, darunter 180 ausländische. Durchschnittlich werden jedes Jahr ca. 200 neue Studenten und Doktoranden aufgenommen.

1995

  • Die Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach übernimmt aus Sintra das Dialogprogramm für internationale Führungskräfte (IAF).
  • 26. April: Otto Graf Lambsdorff wird zum Vorsitzenden der Stiftung gewählt (bestätigt 1999 und 2003).
  • Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung wird Rolf Berndt.
  • 1. Juni: Gründung des „Liberalen Instituts“ der Friedrich-Naumann-Stiftung.

1996

  • 9. Feb.: Jürgen Morlok wird zum neuen Kuratoriumsvorsitzenden gewählt (wiedergewählt 1999, 2005, 2009 und 2013).
  • Neue Stiftungskampagne: „Umdenken – Anstiftung zur Freiheit“.
  • Auslandsarbeit: China lässt das Stiftungsbüro schließen wegen der Zusammenarbeit der Stiftung mit dem Dalai Lama.
  • 7. Dez.: Eröffnung der „Wolfgang-Natonek-Akademie“ im vogtländischen Kottenheide.

1997

  • Das Kuratorium wählt Walter Scheel zu seinem Ehrenvorsitzenden.
  • Feier des 30jährigen Bestehens der Theodor-Heuss-Akademie: „Engagement für Freiheit und Menschenwürde in der Welt“.
  • 12.-13. Okt.: Konferenz „Economic Freedom of the World“.

1998

  • 6. Mai: Festveranstaltung „150 Jahre liberale Revolution in Europa“ in der Paulskirche zu Frankfurt am Main.
  • 1. Juli: 40 Jahre Friedrich-Naumann-Stiftung: Feier im Margarethenhof, Geschäftsstelle der Stiftung in Königswinter, mit einer Rede des Bundespräsidenten Roman Herzog.
  • Okt.: Beschluss des Vorstandes, den Sitz der Stiftung in das „Truman-Haus“ in Potsdam-Babelsberg zu verlagern, um näher am Regierungssitz Berlin zu sein.
  • 6. Nov.: Gemeinsame Erklärung aller politischen Stiftungen zur staatlichen Finanzierung der Stiftungsarbeit.

1999

  • Comenius-Gütesiegel für Stiftungs-CD-ROM „Im Namen der Freiheit“.
  • Vorbereitung des Umzugs der Stiftung vom Margarethenhof in Königswinter nach Potsdam.

Netzwerk für die Freiheit 2000 - heute

 

2000

  • 1. Jan.: Der „Weberpark“ in Potsdam-Babelsberg wird vorübergehend Sitz der Geschäftsstelle.
  • 31. Dez.: Aus finanziellen Gründen Schließung der Bildungsstätten in Lauenburg und Kottenheide.

2001

  • Neuorientierung der politischen Bildungsarbeit im Inland: Einrichtung von Regionalbüros in Halle, Hannover, Lübeck und Wiesbaden.
  • Das „Archiv des Deutschen Liberalismus“ erweitert sein Sammlungsprofil um internationale liberale Organisationen und führt den neuen Namen: „Archiv des Liberalismus“.
  • 1. April: Umzug der Geschäftsstelle in das „Truman-Haus“ in Potsdam-Babelsberg.
  • 31. Dez.: Schließung der Bildungsstätte in Konstanz.

2002

  • 1. Jan.: Einrichtung des Regionalbüros Stuttgart.
  • 18. Jan.: Die erste Online-Lernplattform der Stiftung, die „Virtuelle Akademie“, geht ans Netz.
  • 26. Juni: Sommerfest unter dem Motto „Ungarn und Deutschland – enge Partner für Europa“. Die Stiftung präsentiert sich erstmals in ihrer neuen Geschäftsstelle. Der ursprüngliche Termin zur feierlichen Eröffnung, der 14. Sept. 2001, war wegen der Terrorakte des 11. September abgesagt worden.

2003

  • 18. Juli: Die First Lady von Taiwan, Wu Shu-chen, besucht die Stiftung und wird von Otto Graf Lambsdorff für ihr Lebenswerk geehrt.
  • 18. Okt.: Vortrag des Dalai Lama in Berlin: „Freiheit leben – Frieden sichern.

2004

  • 1. März: Hans D. Barbier wird neuer Herausgeber der Zeitschrift „liberal“.
  • Eröffnung der Regionalbüros in München und Hamburg.

2005

  • 14. Feb.: Die Virtuelle Akademie gewinnt den europäischen E-Learning-Award „EureleA`“.
  • Der Dalai Lama verleiht an Otto Graf Lambsdorff und die Stiftung den „Light of Truth Award“.

2006

  • 7. April: Wolfgang Gerhardt wird zum Vorsitzenden des Vorstands gewählt (wiedergewählt 2007 und 2011).
  • 25. Nov.: In der Frankfurter Paulskirche wird erstmals der „Freiheitspreis“ verliehen; Preisträger ist Hans-Dietrich Genscher.

2007

  • 25. April: Die Stiftung führt den neuen Namen „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“. In Berlin hält Udo di Fabio die erste "Berliner Rede zur Freiheit am Brandenburger Tor".
  • 13. Okt.: Erster „Freiheitskongress“ in Berlin.

2008

  • 19. Mai: Festakt im alten Plenarsaal des Bundestags in Bonn zum 50-jährigen Bestehen der Stiftung: Grußwort von Bundespräsident Horst Köhler, Festrede von Lord Ralf Dahrendorf.

2009

  • 25. Mai: Feierliche Eröffnung des Erweiterungsbaus des „Archivs des Liberalismus“ in Gummersbach.

2010

  • 27. März: Mit einem Festakt in Potsdam begeht das Stiftungskuratorium den 150. Geburtstag von Friedrich Naumann, die Festrede hält Philippe Alexandre, Professor in Nancy.

2011

  • 15. Feb.: Das Regionalbüro Halle verlegt seinen Sitz nach Halle-Reideburg in das Geburtshaus von Hans-Dietrich Genscher und ändert seine Bezeichnung in „Regionalbüro Mitteldeutschland“.

2012

  • Mai: Relaunch der Zeitschrift „liberal“, neuer Chefredakteur wird David Harnasch.
  • Die Stiftung fördert 924 Stipendiaten, davon knapp zehn Prozent aus dem Ausland.

2013

  • 29. April: Festakt in München zum 40-jährigen Bestehen der Begabtenförderung (früher: „Studienförderung“): Festvortrag des stellv. bayrischen Ministerpräsidenten Martin Zeil. Seit 1973 wurden insgesamt über 6800 Stipendiaten aus dem In- und Ausland gefördert.
  • 25. Juni: Festakt in Berlin zum 50jährigen Bestehen der Auslandsarbeit der Stiftung: „50 Jahre Internationale Politik – Für eine Welt in Freiheit“ (1963-2013): Festrede von Bundesaußenminister Guido Westerwelle, weitere Ansprachen u.a. von Bundesminister Dirk Niebel und Mmusi Maimane, Sprecher der Democratic Alliance in Südafrika. Die Stiftung kooperiert mit über 800 Partnerorganisationen in rund 70 Ländern.

2014

  • 26. Sept.: Vorstandsbeschlüsse zur Verkleinerung des Vorstands und des Kuratoriums sowie zur Berufung eines Hauptgeschäftsführers
  • 26. Sept.: Berufung der früheren Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sowie von Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué zu neuen Vorstandsmitgliedern und von Steffen Saebisch zum neuen Hauptgeschäftsführer
  • 8. Nov.: Verleihung des Freiheitspreises an die südafrikanische Politikerin Helen Zille

2015

  • 1. Sept.: Umstrukturierung der Stiftung: Errichtung eines Zentralbereichs Leitung und insgesamt drei Fachbereichen: Politische Bildung, Internationales und Kommunikation.
  • 12. Nov.: Fünfzigste Verleihung des Preises der Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung

2016

  • 21. April: Zehnte "Berliner Rede zur Freiheit am Brandenburger Tor" von Ryszard Petru, Vorsitzender der liberalen Oppositionspartei „Nowoczesna“ in Polen.
  • 12. Nov.: Verleihung des Freiheitspreises an den ehemaligen Schweizer Bundespräsidenten Kaspar Villiger.
  • 8. Dez.: Europäische Zukunftskonferenz, unter Beteiligung von Bundespräsident Joachim Gauck.

2017

  • 10. Sept.: 50 Jahre Theodor-Heuss-Akademie, Sommerfest auf dem Zauberberg in Gummersbach.
  • 12. Sept.: Internationale Konferenz „start up Africa – afrikanische Wirtschaft stark machen!“ in Bonn.

2018

  • 10. Mai: Festakt zum 60-jährigen Jubiläum der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Christian Lindner MdB und Bundestagspräsident a. D. Norbert Lammert
  • am 24. Sept: Dr. Wolfgang Gerhardt, langjähriger Vorsitzender des Vorstandes, und Dr. Wolf-Dieter Zumpfort, Vorstandsmitglied seit 1995, scheiden aus dem Vorstand aus. Der neue Vorstand mit seinem Vorsitzenden Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué, der Stellvertretenden Vorsitzenden Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, dem Schatzmeister Manfred Richter und seinen Mitgliedern Michael Link MdB und Bettina Stark-Watzinger MdB wird die langjährige und erfolgreiche Arbeit des Vorstandes im Sinne von Dr. Wolfgang Gerhardt und Dr. Wolf-Dieter Zumpfort für die nächsten vier Jahre fortsetzen.