Autonomie und Freiheit

Nachricht20.02.2017

Zustand 

Der digitale Umbruch verändert unsere Arbeitswelt dramatisch: In kürzester Zeit strukturiert er Märkte neu, verändert Jobprofile und letztlich auch die Arbeit selbst. Alte Standardlösungen helfen vor dem Hintergrund der Digitalisierung immer seltener weiter. Der digitale Wandel schafft und benötigt gleichzeitig mehr Souveränität und Autonomie – zum Beispiel für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gute Ergebnisse lassen sich immer weniger mit Blick auf die Stechuhr erzielen.

Update

  • In der Berufswelt ist mobiles Arbeiten Alltag. Jeder, der für seine Tätigkeit keinen festen Platz braucht, arbeitet an einem Ort seiner Wahl: Homeoffice 2.0. So entstehen individuelle Lösungen, die den Bedürfnissen der Menschen entsprechen. Diese Chancen der Digitalisierung dürfen nicht durch neue Regeln oder Arbeitsplatz-Verordnungen ausgebremst werden.
  • Trotz aller Veränderungen: Berufs- und Privatleben dürfen nicht vollkommen entgrenzt werden. Die unterschiedlichen Bedürfnisse müssen individuell zum Ausgleich gebracht werden. Arbeitswelt 4.0 heißt eben auch, dass es wenig Standardlösungen gibt.
  • Es ist wichtig, dass die Menschen ihre persönlichen Freiheitsräume gestalten können. Nur so ist wirkliche Entlastung möglich. Eine gute Führung, modernes Management und kluge Zeitmodelle sind hierfür unabdingbar.
  • Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss gestärkt werden, nicht zuletzt durch den Ausbau qualifizierter frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsangebote.

Publikationen zum Thema

Arbeit 4.0

Wer durch die Digitalisierung ein höheres Maß an Souveränität und Autonomie erfahren hat, gibt das nicht am Werkstor ab. Liberale wollen die Arbeitswelt 4.0 gestalten, und zwar mit Offenheit gegenüber der Technologie und Vertrauen in die Mündigkeit der Menschen. Mehr