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Jahresumfrage "Autor der Freiheit 2011"

Wer wird Autor der Freiheit des Jahres 2011? Hier stellen wir Ihnen die zwölf Veröffentlichungen des Jahres 2011 vor, die bei den monatlichen Abstimmung die höchste Stimmenzahl erreicht haben. Sie entscheiden jetzt, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten.

Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit des Jahres 2011. Sie können bis zu 3 Stimmen abgeben. Die Abstimmung endet am 29. Februar 2012.


Und hier sind die Monatssieger (Abstimmen am Ende der Seite):


Januar 2011: Ordnungspolitik in Zeiten der Krise – Herausforderungen im neuen Jahrzehnt
von Hermann Otto Solms

„Ordnungspolitik in Zeiten der Krise – Herausforderungen im neuen Jahrzehnt“ – unter diesem Titel hat Hermann Otto Solms auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Karl-Hermann-Flach-Stiftung in Kassel einen Vortrag gehalten. "Die Skepsis und das Unbehagen an der Marktwirtschaft", schreibt Solms, "hängen vielfach damit zusammen, dass der Markt aus verschiedenen Gründen nicht ordentlich funktioniert". So die Analyse. "Er kann nicht funktionieren, wenn gegen seine fundamentalen Prinzipien verstoßen wird." So die Überschrift der Ursachenforschung. Ein Plädoyer für gute Ordnungspolitik.

Lesen Sie: Ordnungspolitik in Zeiten der Krise – Herausforderungen im neuen Jahrzehnt



Februar 2011: Entschuldigungszettel
von Ralf Schuler

Auslöser für eine Kommunismus-Debatte war im Januar ein Artikel von Gesine Lötzsch für die Zeitung "Junge Welt" (lt. Verfassungsschutz „ein bedeutendes Printmedium im linksextremistischen Bereich“), in dem sie schrieb, „die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung“. Ralf Schuler antwortet der Linkspartei-Chefin in einem Brief: "Ich persönlich möchte Ihnen für diesen Weg alles erdenklich Gute wünschen, würde aber, wenn es sich einrichten ließe, diesmal gern nicht wieder mitmachen. Ich hatte (ungefragt) die Gelegenheit, beim ersten Versuch 25 Jahre meines Lebens mit von der Partie zu sein, und bitte darum beim nächsten Mal aus familiären Gründen aussetzen zu dürfen."

Lesen Sie: Entschuldigungszettel



März 2011: Das Ende der Ökozone?
von Peter Heller

Am Beispiel der Umweltzonen versucht Peter Heller ("Das Ende der Ökozone?") nachzuweisen, dass Umweltpolitik oft nicht der Umwelt, sondern der Durchsetzung eines anderen Menschenbildes dienen soll. "Sie wollen die Verstetigung der Probleme, um dauerhafte Umerziehungsmaßnahmen begründen zu können." Er wirft Ökologisten einen Hang zum Totalitarismus vor – die persönliche Haltung werde zum Maß der Dinge erhoben, denn die Rettung der Welt scheine dem Ökologisten nur möglich, wenn alle sich nach seinem Beispiel verhielten. In Hannover werde die Ökozone nun abgeschafft. Dies sei das Ende einer Verkehrspolitik, "die nicht dem Verkehr, sondern ideologischer Onanie dient."

Lesen Sie: Das Ende der Ökozone?



April 2011: Freiheit zuletzt?
von Ulrike Ackermann

"Überwiegend mit Sorge haben die Deutschen die Aufstände in Tunesien und Ägypten verfolgt", konstatiert Ulrike Ackermann. "Immer noch gelten hierzulande Sicherheit und Gleichheit mehr als Freiheit". Die mangelnde Begeisterung scheine Ausdruck der eigenen Freiheitsmüdigkeit zu sein: "Wir haben bei uns ja alles erreicht: Demokratie, Rechtsstaat, Wohlstand und weitgehende soziale Sicherheit und sind darüber, so scheint es, träge und behäbig geworden."

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Mai 2011: Alle sind bio und gegen Atomkraft
von Harald Martenstein

Harald Martenstein findet, Deutschland werde inzwischen "von einer Einheitspartei neuen Typs regiert, den liberalen Sozialökologen." Das wäre keine Katastrophe. "Was aber, wenn die Mehrheit sich irrt? Was, wenn die Mehrheit auf einem falschen Trip ist?" Es sei früher beruhigend gewesen, zu wissen, "dass die FDP ein Faible für Freiheit hat, oder dass die Grünen für Gemeinschaftsschulen sind."

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Juni 2011: Verschont uns!
von Jan Ross

"Auto-Feindschaft, Frauenquote, Ökostrom – die Grünen wollen uns zwangsbeglücken. Doch wir brauchen keinen Tugendstaat, sondern echten Liberalismus", fordert Jan Ross in der Zeit. Der Gegensatz zwischen der antigrünen FDP und den antiliberalen Grünen, auf dem Westerwelle immer auf eine so krawallig-unsympathische Art herumgeritten sei, sei wirklich ein Grundkonflikt der deutschen Gegenwart. Der grüne Tugendstaat "erlässt nicht einfach Vorschriften (das tut jeder Staat), er will mit einem immer perfekteren Ensemble von steuernden Eingriffen seine Bürger moralischer, gesünder und umweltbewusster machen." Das alles sei im Einzelnen diskutabel, aber insgesamt in seiner besserwisserischen, gouvernantenhaften Tendenz beunruhigend.

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Juli 2011: Wie liberal sind unsere „Grünen“?
von Gerd Habermann

Mit Ausnahme der „Linken“ sei keine Partei so weit von den Grundsätzen des Liberalismus entfernt wie die „Grünen“, schreibt Gerd Habermann. Er nennt es erstaunlich, dass es Zeitgenossen gibt, die glauben, die „Grünen“ seien die „Neuliberalen“ und sie bisherigen FDP-Wählern empfehlen. Für Habermann sind sie eine Partei der Staatsnähe, ja Staatsverehrung, nicht der Staatsskepsis. Freiheit im Sinne von Selbstverantwortung spiele in ihren detaillierten, paternalistischen Programmen kaum eine Rolle. "Vielmehr geht es auf allen Gebieten um eine Ausweitung des öffentlichen Sektors."

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August 2011: Verbrechen zahlt sich nicht aus? Ökoterrorismus schon. Die Täter werden dreister
von Zettel

Crime doesn't pay, Verbrechen zahlt sich nicht aus. "Für politisch motivierte Gewalttaten gilt es leider nicht unbedingt", meint Zettel und befasst sich mit Öko-Gewalttätern, zum Beispiel so genannten "Feldbefreiern". "Die TäterInnen fühlen sich offenbar so sicher vor Strafverfolgung, dass sie sich outen wie ein Bankräuber, der seine Visitenkarte am Schalter zurücklässt." Das Ziel dabei, so Zettel, ist klar: " Ohne Skrupel versucht man die Freiheit der Forschung mit rechtswidrigen Aktionen auszuhebeln. Wissenschaftler sollen aus Angst vor diesen Straftätern darauf verzichten, ihre Forschung weiter zu betreiben."

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September 2011: Lob des Sozialismus
von politplatschquatsch (Holger Finn)

Das Blog aus Halle greift die bundesweit kritisierte Aktion des früheren FDJ-Kampfblatts "jungeWelt" auf, die sich unter der Überschrift "Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke für 28 Jahre Friedenssicherung in Europa" zum 50. Jahrestag des Mauerbaus zu Wort meldete. "Derselbe Text mit entgegen gesetztem Impetus vor 28 Jahren in derselben Zeitung veröffentlicht, hätte alle Beteiligten Existenz und Freiheit gekostet. Heute lachen wir drüber", heißt es bei politplatschquatsch und statt dem jungeWelt-Danke "für 28 Jahre ohne Obdachlosigkeit, Suppenküchen und Tafeln", dankt das Blog "für Wohnen in Abrisshäusern, in zerfallenden Innenstädten, für Wohnungen mit Klo halbe Treppe, für fünf Jahre Warten auf einen Zuweisungsschein, für Umzug nur für die, die Beziehungen haben."

Lesen Sie: Lob des Sozialismus



Oktober 2011: Lob des Liberalismus
von Tobias Kaufmann

Die Krise der FDP gehe über Personal und konkrete Politik hinaus, meint Tobias Kaufmann im Kölner Stadt-Anzeiger. "Sie markiert zugleich eine Krise des Liberalismus – jener politischen Ideologie, der Deutschland seinen Erfolg mitverdankt. Denn der Zeitgeist weht anders. Leider." Es sei nicht mehr schick, in den Kategorien von Konkurrenz, Leistung und Wachstum zu denken. Gelähmt von Klimawandel- und Krisenangst krieche der Zeitgeist rückwärts. "In einem solchen Klima", so Kaufmann, " hat es eine liberale Partei, die an Chancen glaubt, statt überall Gefahren zu sehen, schwer." Die FDP müsse dazu zurückfinden, innen- und außenpolitisch ein liberales Welt- und Menschenbild hochzuhalten, "denn der Zeitgeist wird sich wieder ändern. Mit oder ohne FDP."

Lesen Sie: Lob des Liberalismus



November 2011: Die fröhlichen Sklaven
von Norbert Bolz

"Entmündigung droht dem Bürger durch den Sozialstaat: Er kauft den Bürgern Freiheit ab - für das Versprechen der Sicherheit und Gleichheit" – so lautet die Analyse von Norbert Bolz unter der Überschrift "Die fröhlichen Sklaven". Für den Wohlfahrtsstaat sei persönlicher Stolz die größte Sünde: "Vater Staat will nicht, dass seine Kinder erwachsen werden. Für ihre Daueralimentierung bezahlen die mit ihrer Würde. An die Stelle von Freiheit und Verantwortung treten Gleichheit und Fürsorge." Ein Netz präziser, kleiner Vorschriften liege über der Existenz eines jeden und mache ihn auch in den einfachsten Angelegenheiten abhängig vom vorsorgenden Sozialstaat.

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Dezember 2011: Statt Betroffenheitslyrik brauchen wir mehr Verstand
von Cora Stephan

"Die Krise bringt es an den Tag: Die intellektuelle Klasse vermufft im Sozialmief. Wer sich seines Verstandes bedient, gilt schnell als 'kalt' und 'rechts'" – so das Statement von Cora Stephan in der Welt. Argumente seien derzeit unbeliebt. Harte Fakten, kalte Zahlen, "Statistiken, die den Menschen zur Nummer machen", zählten spätestens seit der Sarrazin-Debatte nachgerade zu den Verbrechen gegen die Menschlichkeit. "Wenn das links ist, muss ja alles andere rechts sein. Schon, wer sich seines Verstandes bedient und die Betroffenheitslyrik nicht mitsummt, ist demnach verdächtig." Cora Stephans Fazit: "Die Gefühlslinke ist nicht krisentauglich. Denn die heutige Lage bedarf einer kühlen Analyse."

Lesen Sie: Statt Betroffenheitslyrik brauchen wir mehr Verstand


Ergebnis:

1) 7 % Hermann Otto Solms
2) 4 % Ralf Schuler
3) 3 % Peter Heller
4) 4 % Ulrike Ackermann
5) 11 % Harald Martenstein
6) 3 % Jan Ross
7) 4 % Gerd Habermann
8) 16 % Zettel
9) 23 % politplatschquatsch (Holger Finn)
10) 10 % Tobias Kaufmann
11) 4 % Norbert Bolz
12) 11 % Cora Stephan
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