Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen drei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Zu Beginn des Folgejahres können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen. Und hier sind die Vorschläge für den Monat September 2011:
Beitrag 1:
Was von der Freiheit übrig bleibt
von Eva Weber-Guskar
Immer neue Vorschriften haben den Alltag der New Yorker fest im Griff. Die Autorin beschreibt ihren Artikel als "Beobachtung einer Zähmung". Tatsächlich dürfte New York mittelfristig sein Image als Ikone der Freiheit verlieren. Cafés und Restaurants sind schon seit drei Jahren dazu verpflichtet, neben den Preis auch die Kalorienzahl ihrer Produkte zu schreiben. "Reine Erziehungsmaßnahme! Es geht bis ins Persönliche hinein", fasst die Autorin zusammen: "Die New Yorker scheinen sich mit einer Freiheit zu begnügen, die sie in ihren kleinen Spleens in der vielfältigen Stadt wunderbar ausleben können – und dabei bemerken sie nicht, wie Freiheit in einem grundsätzlichen Sinn verkümmert."
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Beitrag 2:
Lob des Sozialismus
von politplatschquatsch (Holger Finn)
Das Blog aus Halle greift die bundesweit kritisierte Aktion des früheren FDJ-Kampfblatts "jungeWelt" auf, die sich unter der Überschrift "Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke für 28 Jahre Friedenssicherung in Europa" zum 50. Jahrestag des Mauerbaus zu Wort meldete. "Derselbe Text mit entgegen gesetztem Impetus vor 28 Jahren in derselben Zeitung veröffentlicht, hätte alle Beteiligten Existenz und Freiheit gekostet. Heute lachen wir drüber", heißt es bei politplatschquatsch und statt dem jungeWelt-Danke "für 28 Jahre ohne Obdachlosigkeit, Suppenküchen und Tafeln", dankt das Blog "für Wohnen in Abrisshäusern, in zerfallenden Innenstädten, für Wohnungen mit Klo halbe Treppe, für fünf Jahre Warten auf einen Zuweisungsschein, für Umzug nur für die, die Beziehungen haben."
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Beitrag 3:
Ferraris für alle! Argumente gegen Wachstumsskeptiker
von Daniel Ben-Ami
"Wachstumsskepsis zu kritisieren ist heute außerordentlich schwierig, weil seine Anhänger sich generell nicht als offen wachstums- oder wohlstandsfeindlich gerieren", schreibt Daniel Ben-Ami. Das Wachstum werde vielmehr indirekt angegriffen, indem man vorgebliche natürliche Grenzen des Wohlstands thematisiere oder andere sozialer Prioritäten hervorhebe. "Doch unausgesprochen liegt hinter all diesen Äußerungen tiefgreifender Pessimismus gegenüber der Möglichkeit und erst recht der positiven Wirkungen wirtschaftlichen Fortschritts." Das legt der Autor an verschiedenen Beispielen dar.
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Wer wird Autor der Freiheit September 2011? Lesen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 30.09.11) ab:





