Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen drei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Zu Beginn des Folgejahres können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen. Und hier sind die Vorschläge für den Monat Juni 2011:
Beitrag 1:
Wozu Liberalismus?
von Christian Lindner
"Die Offenheit der Gesellschaft ist die liberale Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft", schreibt FDP-Generalsekretär Christian Lindner in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine. Heute werde diese Offenheit jedoch sublim von innen bedroht: "An vielen Stellen wurde schon für uns gedacht und entschieden – aus fraglos edlen Motiven: Klimaschutz? Eine Menschheitsaufgabe, die jede Freiheitseinschränkung rechtfertigt. Soziale Gerechtigkeit? Für sie ersetzen Sozialdemokraten und Grüne die Soziale Marktwirtschaft durch ihre „demokratische Marktwirtschaft“, in der Politiker über die Richtung privater Investitionen entscheiden."
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Beitrag 2:
Union und FDP verlieren Kampf um die Großstädte
von Ulf Poschardt
"Schwarz-Gelb versteht die kulturell pulsierenden Großstädte nicht. Der Zeitgeist ist denkbar konservativ, doch Union und FDP verspielen ignorant ihre Zukunft", schreibt Ulf Poschardt in der Welt. Wenn "Gestalten wie Volker Kauder oder Hermann Gröhe ankündigen, dass die CDU an ihrer 'Großstadtkompetenz' arbeiten müsse, um das Lebensgefühl der Großstädter zu treffen", dann habe das etwas von einem Didi-Hallervorden-Sketch. Die FDP müsse sich nur an Dr. House und seinem Erfolg orientieren, an den Filmen mit Hugh Grant und der Kunst von Jonathan Meese, um den freiheitlich eigensinnigen Charakter der Gegenwart als Ermutigung zu begreifen – "von Peter Sloterdijks Steuerfantasien ganz zu schweigen."
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Beitrag 3:
Verschont uns!
von Jan Ross
"Auto-Feindschaft, Frauenquote, Ökostrom – die Grünen wollen uns zwangsbeglücken. Doch wir brauchen keinen Tugendstaat, sondern echten Liberalismus", fordert Jan Ross in der Zeit. Der Gegensatz zwischen der antigrünen FDP und den antiliberalen Grünen, auf dem Westerwelle immer auf eine so krawallig-unsympathische Art herumgeritten sei, sei wirklich ein Grundkonflikt der deutschen Gegenwart. Der grüne Tugendstaat "erlässt nicht einfach Vorschriften (das tut jeder Staat), er will mit einem immer perfekteren Ensemble von steuernden Eingriffen seine Bürger moralischer, gesünder und umweltbewusster machen." Das alles sei im Einzelnen diskutabel, aber insgesamt in seiner besserwisserischen, gouvernantenhaften Tendenz beunruhigend.
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Wer wird Autor der Freiheit Juni 2011? Lesen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 30.06.11) ab:




