Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen drei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Zu Beginn des Folgejahres können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen. Und hier sind die Vorschläge für den Monat Januar 2011:
Beitrag 1:
Der aufs Ganze geht
von Héctor Abad
Der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa, Träger des Freiheitspreises 2008 der Stiftung, hat im Dezember in Stockholm den Literaturnobelpreis überreicht bekommen. Héctor Abad schreibt dazu, in seinem schriftstellerischen Schaffen und politischen Wirken stehe der liberale Intellektuelle für ein Lateinamerika, "das Besseres verdient hat als die ewig scheiternden Träume einer linken Utopie." Für eine gewisse nostalgische europäische Linke sei Lateinamerika ein Projektionsraum, in dem "ihre alten revolutionären Träume auch heute noch Anwendung finden sollen."
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Beitrag 2:
Grenzbereiche
von Wolf Lotter
Wolf Lotter beginnt sein Essay mit einem Hayek-Zitat: "Eine wirksame Verteidigung der Freiheit muss (...) notwendig unbeugsam, dogmatisch und doktrinär sein und darf keine Zugeständnisse an die Zweckmäßigkeitserwägungen machen." Er beendet den Text mit dem Brandt-Versprechen, mehr Demokratie zu wagen auf dem Weg in, so Brandt, "eine Gesellschaft, die mehr Freiheit bietet und mehr Mitverantwortung fordert." Lotter dazu: "Das ist kein unverantwortliches Geschwätz. Das ist ein Versprechen, das immer noch nicht eingelöst ist."
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Beitrag 3:
Ordnungspolitik in Zeiten der Krise – Herausforderungen im neuen Jahrzehnt
von Hermann Otto Solms
„Ordnungspolitik in Zeiten der Krise – Herausforderungen im neuen Jahrzehnt“ – unter diesem Titel hat Hermann Otto Solms auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Karl-Hermann-Flach-Stiftung in Kassel einen Vortrag gehalten. "Die Skepsis und das Unbehagen an der Marktwirtschaft", schreibt Solms, "hängen vielfach damit zusammen, dass der Markt aus verschiedenen Gründen nicht ordentlich funktioniert". So die Analyse. "Er kann nicht funktionieren, wenn gegen seine fundamentalen Prinzipien verstoßen wird." So die Überschrift der Ursachenforschung. Ein Plädoyer für gute Ordnungspolitik.
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Wer wird Autor der Freiheit Januar 2011? Lesen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 31.01.11) ab:




