Wer wird Autor der Freiheit des Monats? Hier stellen wir Ihnen drei Veröffentlichungen des Vormonats vor, die sich mit den Themen Freiheit und Liberalismus beschäftigen. Sie entscheiden per Abstimmung, welchen der Beiträge Sie für den wertvollsten halten. Wer die meisten Stimmen erhält, wird Autor der Freiheit für den betreffenden Monat. Zu Beginn des Folgejahres können Sie aus den Monatssiegern den Autor der Freiheit des Jahres wählen. Und hier sind die Vorschläge für den Monat August 2010:
Beitrag 1:
Steuerwettbewerb und Freiheit
von Sandro Nücken
Immer wieder hört man aus Brüssel Forderungen nach mehr Koordinierung im Bereich der Steuerpolitik. Jüngst legte der ehemalige Kommissar Prodi ein Papier vor, in dem die Einrichtung einer „Arbeitsgruppe Steuerpolitik“ gefordert wird. Und die Europäische Kommission bereitet eine Initiative zur Harmonisierung der Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer vor. Steuerwettbewerb ist jedoch keineswegs schädlich, sondern kann vielmehr erheblich zum Wohlstand in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beitragen. Und – was noch entscheidender ist – der Steuerwettbewerb leistet einen Beitrag zur Freiheit. In einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeigt Sandro Nücken, Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, warum Steuerwettbewerb eine freiheitssichernde Funktion hat.
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Beitrag 2:
Rauchverbot – ein gefährlicher Sieg der Minderheit
von Michael Miersch
Freiheit sei, wie Gesundheit, ein hohes Gut, schreibt Michael Miersch. "Ob auch die Freiheit, sich selbst zu schaden, dazu gehört, darüber streiten sich die Philosophen. In den vergangenen 200 Jahren hat sich die Lebenserwartung in Europa verdoppelt, doch der Ruf nach noch mehr Gesundheitsschutz und gesundheitlicher Vorsorge erschallt immer lauter." Das Anliegen "Gesundheitsschutz" entwickle sich zur Blankovollmacht für Eingriffe des Staates ins Privatleben. Gesunde Ernährung und sportliche Fitness seien "zum sittlichen Imperativ geworden und werden von immer mehr Politikern als Staatsaufgabe betrachtet. Und dies, obwohl es zur gesundheitlichen Wirkung der als gut definierten Ernährungsweisen und des Sports kaum gesicherte Erkenntnisse gibt."
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Beitrag 3:
Im Würgegriff der toten Hand
von Jens Beckert und Peter Rawert
"Der deutsche Liberalismus sucht ein Projekt?", fragen die Autoren. "Er sollte sich der Reform des Erbrechts annehmen und den Gedanken der Aufklärung durchsetzen, dass die Verstorbenen nicht über die Lebenden herrschen sollen." Ordnungspolitisch gelte es die Folgen zu erkennen, welche die zunehmende Zementierung von Vermögensverhältnissen über die Generationen hinweg für ein demokratisches Gemeinwesen haben könne. "Tendenziell negiert sie nicht nur die Eigenverantwortung der jeweils Lebenden, sie behindert vielmehr auch die wirtschaftlich sinnvolle Verwendung ererbter Ressourcen und verheißt schlimmstenfalls anstrengungslosen Wohlstand ohne marktgerechte Risikoverteilung."
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Wer wird Autor der Freiheit August 2010? Lesen Sie die Beiträge und stimmen Sie hier (bis 31.08.10) ab:





